Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#92
Wir wollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und die Bevölkerung vor Ort stärker in Entscheidungen einbeziehen.
#93
Dafür müssen die Regeln für die Vergabe öffentlicher Aufträge und Wirtschaftsförderung verändert werden: in den Ländern, im Bund und in der EU.
#94
Statt dass kurzfristige Finanzspekulationen die Wirtschaft treiben, wollen wir regionale, tragfähige, innovative und nachhaltige Strukturen aufbauen.
#95
Deshalb fordern wir ein Investitionsprogramm, das die kommunalen und regionalen Strukturen effektiv ausbaut und fördert.
#96
Ostdeutsche haben durch die Umbrüche nach 1990 besonders erfahren, was ungleiche Lebensverhältnisse für abgehängte Regionen bedeuten.
#97
Die Förderung wirtschaftlich schwächerer Regionen muss ausgebaut und auf andere Füße gestellt werden: Regionale, nachhaltige und demokratische Formen des Wirtschaftens müssen Vorrang haben.
#98
Die EU steht einer solidarischen Entwicklung des globalen Südens im Weg.
#99
Sie zerstört mit subventionierten Exporten und Freihandelsverträgen dessen nationale Märkte und raubt den Menschen die Lebensgrundlage.
#100
Viele begeben sich auf die Flucht.
#101
Wir streiten für faire Entwicklungszusammenarbeit, die den Ländern des globalen Südens eigene Entwicklungsmöglichkeiten gibt.
#102
Wir wollen Demokratie ausbauen und dafür sorgen, dass es etwas zu entscheiden gibt.
#103
Die Fiskalpolitik der EU hat weit in die demokratische Selbstbestimmung in Griechen-land eingegriffen und unsoziale Kürzungen erzwungen.
#104
Solches Vorgehen schadet der Demokratie und schadet den Menschen vor Ort.
#105
Das EU-Parlament ist den demokratisch kaum legitimierten Gremien wie Rat und Kommission unterlegen und kann nicht auf eigene Initiative Gesetze beschließen.
#106
Wir wollen, dass das EU-Parlament mit grundlegenden parlamentarischen Rechten ausgestattet und gestärkt wird.
#107
Der Einfluss von Lobbyist*innen ist viel zu groß.
#108
Gleichzeitig soll in der EU nur das entschieden werden, was dort hingehört.
#109
Was in der Kommune gemacht wird, soll auch dort entschieden werden.
#110
Waffen schaffen keinen Frieden!
#111
Die Planungen für den EU-Haushalt sehen vor, die Ausgaben für regionale Förderung um etwa ein Fünftel zu kürzen – zugunsten von Aufrüstung und Grenzschutz.
#112
Es werden Voraussetzungen geschaffen, dass eine eigene EU-Armee aufgebaut werden kann.
#113
Wir sagen nein!
#114
Stattdessen legen wir ein Programm für Abrüstung und Entspannung vor.
#115
Waffenexporten aus dem Gebiet der Europäischen Union erteilen wir eine Absage.
#116
Wir wollen das Sterben an den EU-Außengrenzen beenden.
#117
Die EU führt hier einen Krieg gegen die Geflüchteten der Welt.
#118
Die EU hat die europäischen Staaten nach außen nicht friedlicher gemacht.
#119
Die Abschottung der Festung Europa wird mit immer brutaleren Mitteln durchgesetzt.
#120
Im Kampf um Ressourcen und Märkte agiert die EU gegen die Interessen der Menschen in den ärmsten Ländern.
#121
Wir sagen dagegen: Seenotrettung ist kein Verbrechen, sondern Pflicht, internationales Seerecht und Selbstverständlichkeit.
#122
Wir streiten für solidarische Lösungen, die allen Menschen eine Zukunft ermöglicht.


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