Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.03.2026 PDF
#1024
Es dürfen nur noch Steuern (zur Vermeidung doppelter Besteuerung) erstattet werden, wo diese wirklich gezahlt wurden.
#1025
Finanzbehörden brauchen mehr Personal und der europäische Informationsaustausch muss verbessert werden.
#1026
Banken und anderen Dienstleistern, die Steuerhinterziehung und Geldwäsche betreiben, muss die Geschäftslizenz entzogen werden.
#1027
Wir brauchen ein Unternehmensstrafrecht gegen Deutsche Bank und Co.
#1028
Für mehr Transparenz wollen wir eine öffentliche länderspezifische Berichterstattung von Konzernen über wichtige Kennziffern wie Gewinn, bezahlte Steuern, Umsätze und Beschäftigte auf EU-Ebene sowie eine lückenlose Veröffentlichungspflicht in öffentlichen Registern für alle tatsächlichen Eigentümer von Briefkastenfirmen, Stiftungen, Trusts und Immobilien außer Eigennutzung.
#1029
Der Hochfrequenzhandel an der Börse muss ausgebremst werden.
#1030
Dafür richten wir endlich eine umfassende Finanztransaktionssteuer von 0,1 Prozent ein, die schädliche Spekulation eindämmt, ohne realwirtschaftlichen Investitionen zu schaden.
#1031
Digitalkonzerne zahlen in der Europäischen Union im Schnitt gerade mal neun Prozent Steuern auf ihre Profite, während andere Unternehmen im Schnitt 23 Prozent zahlen.
#1032
Die EU-Staaten verlieren dadurch Milliarden Euro an Steuereinnahmen.
#1033
Google zahlte 2015/16 auf eine Milliarde Euro Gewinn nur 3,6 Prozent Steuern.
#1034
Bis zu 21 Milliarden Euro haben Apples Steuertricks die EU-Mitgliedstaaten alleine in den letzten drei Jahren gekostet.
#1035
Das entspräche einem effektiven Steuersatz von gerade einmal 0,7 Prozent.
#1036
Das europäische System der Unternehmensbesteuerung unterstützt und fördert dies.
#1037
Trotz der von der Europäischen Kommission 2014 eingeleiteten beihilferechtlichen Prüfung macht Apple mit dem Steuerraub weiter.
#1038
DIE LINKE fordert deshalb: Abschreibungsregeln für immaterielle Vermögenswerte und Steuergutschriften für Forschungsausgaben müssen europaweit soweit angeglichen werden, dass Digitalunternehmen Steuern in selber Höhe zahlen wie die anderen Unternehmen.
#1039
Profite müssen in den Ländern besteuert werden, in denen die Nutzer*innen der Digitaldienste sie nutzen (Virtuelle Betriebsstätte).
#1040
Die Bundesregierung darf die Einführung einer Digitalsteuer als Zwischenschritt zur einheitlichen Besteuerung nicht weiter behindern.
#1041
Die Höhe des Steuersatzes muss sich am Unterschied der durchschnittlichen Besteuerung von Firmen zu der von Internetkonzernen bemessen.
#1042
6. Klimaschutz kennt keine Grenzen.
#1043
Für ein soziales und ökologisches Europa
#1044
Mit LINKS: Das Klima retten
#1045
Beim Klimaschutz drängt die Zeit.
#1046
Wir brauchen eine europäische Energiewende.
#1047
Treibhausgasemissionen machen nicht an Grenzen halt.
#1048
Dennoch bremst die Bundesregierung bei der Energiewende – in Deutschland und in der Europäischen Union.
#1049
Im Bereich des Klimaschutzes bewegt sich seit Jahren nichts – eine der zentralen Menschheitsfragen wurde und wird weiterhin verschlafen.
#1050
Deshalb wird die Bundesregierung derzeit von Umweltverbänden beim Bundesverfassungsgericht verklagt.
#1051
Sie stellt sich im Abgas- Skandal vor die Automobilindustrie.
#1052
Sie setzt keine strengere Begrenzung der Abgaswerte durch – obwohl in Europa fast eine halbe Million Menschen im Jahr durch Abgase ums Leben kommen.
#1053
Die EU fördert weiter klimaschädliche Technologien.
#1054
Anstatt wie geplant bis 2020 keine fossilen Energieträger mehr zu subventionieren, fließen Milliarden an Subventionen in den Transportsektor, vor allem über Steuererleichterungen wie das Dieselprivileg.


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