Dokument lesen
-
vom 05.09.2026 PDF
#946
Fenster schließen und zurück
Die Reform der Wettbewerbsregeln ist der Schlüssel zur Bewältigung der Machtkonzentration im Agrarsystem.
#947Bei zukünftigen Fusionen müssen auch die Auswirkungen auf Umwelt, Artenvielfalt,
#948Gesundheit und Ernährung sowie für die betroffenen Bäuer*innen
#949geprüft werden.
#950Wer GRÜN wählt, stimmt für
#951eine Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik an
#952ökologischen Kriterien
#953sauberes Wasser in ganz Europa
#954ein Verbot von Glyphosat und giftigen Pestiziden
#955konsequente Regulierung und Transparenz bei Gentechnik
#956ein Verbot von Patenten auf Saatgut, Pflanzen und Tiere
#9571.6 TIERSCHUTZ STÄRKEN
#958Gerade angesichts der Klimakrise brauchen wir eine Abkehr von den
#959großen Tierbeständen. Neben den ökologischen Problemen wird
#960schlicht die Futtergrundlage zu knapp, wenn wir nicht alle Ziele
#961der Welternährung und des Naturschutzes über Bord werfen wollen.
#962Deshalb sollten alle Förderungen daran gekoppelt werden, dass die
#963Anzahl der Tiere pro Fläche begrenzt wird.
#964Ein Betrieb sollte also nur so viele Tiere haben, wie er mit dem Ertrag seiner Flächen grundsätzlich ernähren kann.
#965Wir wollen eine kreislaufbasierte Landwirtschaft, Erhalten, was uns erhält
#966die überwiegend regional verortet ist, anstatt das Futter aus Über see zu beziehen.
#967Wir halten Tiere in sehr großer Zahl, um sie zu töten und zu
#968essen.
#969Daraus ergibt sich eine ethische Verpflichtung.
#970Viel zu häufig konkurrieren die EU-Länder um die niedrigsten Preise und reduzieren so die Tierschutzstandards.
#971Wir wollen hingegen, dass die EU alle Tiere durch neue Gesetzgebung und ordnungsgemäße
#972Durchführung bestehender Regelungen schützt. Wir wollen den
#973Tierschutz bei Zucht, Haltung, Transport und Schlachtung innerhalb von zehn Jahren durch ordnungsrechtliche Vorgaben erheblich verbessern, sodass Tierhaltung an den Bedürfnissen der Tiere orientiert ist. Tierprodukte, die den EU-Tierschutzstandards nicht
#974entsprechen, sollen nicht mehr in die EU importiert werden. Zudem
#975sollte eine pflanzliche Ernährung unter anderem durch Aufklärungsarbeit und gezielte Angebote gefördert werden.
#976Je weniger Tiertransporte, desto besser für die Tiere. Falls
Fenster schließen und zurück
Anzeige: