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vom 05.09.2026 PDF
#931
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Der entscheidende Kampf ist daher der um ein Verbot von
#932Patenten auf Saatgut und Leben insgesamt. Züchtung muss, wie
#933seit Jahrtausenden, ein Open-Source-System bleiben. Das Recht auf
#934Nahrung ist ein Menschenrecht, und damit darf es keine Paten te
#935auf Pflanzen und auf Tiere geben. Aus Tierschutzgründen lehnen
#936wir den Einsatz des Klonens in der Landwirtschaft ab.
#937Wir wollen weltweit die Rechte der Kleinbäuer*innen auf freien
#938Austausch und kostenlose Wiederaussaat von Saatgut sichern. Da rüber
#939hinaus wollen wir den Auf- und Ausbau lokaler Saatgutbanken fördern,
#940damit traditionelles Wissen und die biologische Vielfalt erhalten
#941Erhalten, was uns erhält
#942und zugänglich bleiben. Sortenvielfalt ist ein wichtiger Baustein,
#943um das Recht auf Nahrung zu verwirklichen und die Landwirtschaft
#944widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen.
#945Die zunehmende Konzernmacht zementiert das agrarindustrielle System und arbeitet gegen die dringend notwendige Agrarwende.
#946Die Reform der Wettbewerbsregeln ist der Schlüssel zur Bewältigung der Machtkonzentration im Agrarsystem.
#947Bei zukünftigen Fusionen müssen auch die Auswirkungen auf Umwelt, Artenvielfalt,
#948Gesundheit und Ernährung sowie für die betroffenen Bäuer*innen
#949geprüft werden.
#950Wer GRÜN wählt, stimmt für
#951eine Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik an
#952ökologischen Kriterien
#953sauberes Wasser in ganz Europa
#954ein Verbot von Glyphosat und giftigen Pestiziden
#955konsequente Regulierung und Transparenz bei Gentechnik
#956ein Verbot von Patenten auf Saatgut, Pflanzen und Tiere
#9571.6 TIERSCHUTZ STÄRKEN
#958Gerade angesichts der Klimakrise brauchen wir eine Abkehr von den
#959großen Tierbeständen. Neben den ökologischen Problemen wird
#960schlicht die Futtergrundlage zu knapp, wenn wir nicht alle Ziele
#961der Welternährung und des Naturschutzes über Bord werfen wollen.
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