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vom 05.09.2026 PDF
#921
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Für den Schutz des gentechnikfreien konventionellen und ökologischen Landbaus ist ein Standortregister nach wie vor unverzichtbar.
#922Die Regelungen zur gesamtschuldnerischen Haftung sind entsprechend so zu gestalten, dass Mehrkosten und Aufwand, die für den gentechnik freien Landbau entstehen, den Nutzern von Sorten,
#923die mit neuer Gentechnik hergestellt wurden, angerechnet werden.
#924Keine Patente auf Saatgut, Pflanzen und Leben – Klonen,
#925nein danke!
#926Die Patentierbarkeit von Saatgut und neuen Züchtungen sehen wir
#927kritisch.
#928Sie führt zu immer größeren Monopolen der Agrarkonzerne.
#929Landwirt*innen werden damit abhängig gemacht, gerade in den Entwicklungsländern mit fatalen Folgen. Problematisch ist
#930zudem, dass Pestizide bei gentechnisch veränderten Pflanzen häufig eingesetzt werden und die Wahlfreiheit der Verbraucher*innen unterlaufen wird.
#931Der entscheidende Kampf ist daher der um ein Verbot von
#932Patenten auf Saatgut und Leben insgesamt. Züchtung muss, wie
#933seit Jahrtausenden, ein Open-Source-System bleiben. Das Recht auf
#934Nahrung ist ein Menschenrecht, und damit darf es keine Paten te
#935auf Pflanzen und auf Tiere geben. Aus Tierschutzgründen lehnen
#936wir den Einsatz des Klonens in der Landwirtschaft ab.
#937Wir wollen weltweit die Rechte der Kleinbäuer*innen auf freien
#938Austausch und kostenlose Wiederaussaat von Saatgut sichern. Da rüber
#939hinaus wollen wir den Auf- und Ausbau lokaler Saatgutbanken fördern,
#940damit traditionelles Wissen und die biologische Vielfalt erhalten
#941Erhalten, was uns erhält
#942und zugänglich bleiben. Sortenvielfalt ist ein wichtiger Baustein,
#943um das Recht auf Nahrung zu verwirklichen und die Landwirtschaft
#944widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen.
#945Die zunehmende Konzernmacht zementiert das agrarindustrielle System und arbeitet gegen die dringend notwendige Agrarwende.
#946Die Reform der Wettbewerbsregeln ist der Schlüssel zur Bewältigung der Machtkonzentration im Agrarsystem.
#947Bei zukünftigen Fusionen müssen auch die Auswirkungen auf Umwelt, Artenvielfalt,
#948Gesundheit und Ernährung sowie für die betroffenen Bäuer*innen
#949geprüft werden.
#950Wer GRÜN wählt, stimmt für
#951eine Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik an
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