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vom 05.09.2026 PDF
#854
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Antibiotikaresistente Bakterien aus landwirtschaftlicher Tierhaltung können beim Menschen zu Infektionen und Todesfällen führen. Wir setzen uns für eine antibiotikafreie Tierhaltung ein.
#855Damit stärken wir die menschliche Gesundheit, sorgen für eine tiergerechte Haltung und senken den Nitratgehalt in den Gewässern.
#856Trinkwasser und Gewässer schützen
#857Wasser ist ein kostbares Gut, das geschützt werden muss.
#858Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht.
#859Doch fast 2 Millionen Menschen in Europa haben keinen ordentlichen Zugang zu Trinkwasser oder sanitärer Versorgung.
#860Die Erderhitzung verschärft diese Situa tion.
#861In südlichen Ländern wie Spanien, Italien oder Griechenland wird Wasser bereits zu einem immer knapperen Gut.
#862Unsere Art, zu konsumieren und zu wirtschaften, verschwendet und verschmutzt
#863Wasser zu leichtfertig. Um das Menschenrecht auf Wasser in der EU
#864zu verankern, gründete sich 2012 die Europäische Bürgerinitiative Right2Water, die wir von Anfang an unterstützt haben.
#865Knapp 1,7 Millionen Europäer*innen aus 13 EU-Mitgliedstaaten trugen diese erste erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative.
#866Wir werden uns weiterhin jedem Versuch entgegenstellen, die öffentliche Wasserversorgung zum Investitionsobjekt für internationale Unternehmen zu machen.
#867Erhalten, was uns erhält
#868Unser Leitbild sind lebendige Flüsse und Seen in Europa, die
#869in einem guten ökologischen Zustand sind. Gesunde Gewässer sind
#870besonders wertvolle Ökosysteme, denn sie garantieren Artenreichtum.
#871Doch davon sind wir in vielen Teilen der Europäischen Union noch meilenweit entfernt. Deshalb setzen wir uns vehement für eine
#872ambitionierte Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ein und werden diese durch entsprechende Leitfäden konkretisieren.
#873Außerdem wollen wir den Antibiotikaeinsatz, eine Gülleüberproduktion und den
#874Einsatz von Pestiziden weiter zurückdrängen.
#875Insekten- und Vogelsterben aufhalten – Glyphosat vom Acker!
#876Die industrielle Landwirtschaft ist eine Hauptursache für das Artensterben.
#877Wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen gehen durch Ackergifte, Überdüngung, Monokulturen, intensive Landnutzung und
#878fehlende Wildnis verloren.
#879Wir reduzieren den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft drastisch, indem wir die giftigsten Pestizide sofort verbieten – darunter auch alle Neonikotinoide, denn sie schaden unseren Insekten und Bienen massiv.
#880Für das Ende des Totalherbizids Glyphosat setzen wir uns weiterhin mit aller Kraft ein – und machen Druck auf die Bundesregierung, die schon einmal auf EUEbene für die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung gestimmt hat. Die Zulassungsverfahren für Pestizide wollen wir auf Basis
#881eines gestärkten Vorsorgeprinzips reformieren und das zugrunde
#882liegende Wissenschaftsprinzip transparenter machen. Es braucht
#883dringend eine unabhängige Risikobewertung sowie strenge
#884Kontroll mechanismen.
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