Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#832
Lebensmittel für lokale und regionale Märkte herzustellen und so
#833
zur Ernährungssicherheit und -souveränität beizutragen.
#834
Gleichzeitig müssen die Länder auch stärker beim Aufbau von Wertschöpfungsketten unterstützt werden.
#835
Wir wollen ein Monitoring der externen Auswirkungen der GAP einführen.
#836
Auch die Übermacht des Einzelhandels trägt dazu bei, dass
#837
Landwirt*innen in Europa in einen brutalen Wettbewerb sowie
#838
Kleinsterzeuger*innen wie etwa in Afrika und Lateinamerika in
#839
den Ruin getrieben werden. Umwelt, Menschen und Tiere bleiben
#840
langfristig auf der Strecke. Der Einzelhandel kann und muss einen
#841
großen Beitrag zur Agrarwende leisten.
#842
Daher wollen wir auch marktregulierende Mechanismen prüfen, um die Preise zu stabilisieren.
#843
Wir fordern europaweite Regelungen, um Preisdumping im Lebensmittelbereich zu beenden.
#844
Erhalten, was uns erhält
#845
Landspekulation und Aufkauf von Land eindämmen
#846
Das bisher hauptsächlich in Entwicklungsländern um sich greifende
#847
Landgrabbing wird zunehmend auch in Europa zum Problem.
#848
Privatpersonen und Großinvestoren entdecken Ackerland als sichere Kapital anlage.
#849
Für die ländlichen Regionen hat das fatale Auswirkungen: Für bestehende bäuerliche Betriebe oder Existenzgründer*innen ist
#850
es kaum noch möglich, zu fairen Preisen Land zu erwerben oder zu
#851
pachten.
#852
Bäuerliche Betriebe sollen vor Agrarkonzernen und Bodenspekulation geschützt werden, etwa durch verpflichtende Obergrenzen für Agrarzahlungen pro Nutznießer (und nicht nur pro Tochterunternehmen), mehr Geld für die ersten Hektare, um kleine und mittlere Betriebe zu unterstützen, Einstiegserleichterungen für Neugründungen, Transparenz der Eigentumsverhältnisse, Monitoring der Preise und des Zustands des Bodens durch eine europäische Beobachtungsstelle.
#853
Landwirtschaftlicher Boden muss vor Spekula tionen geschützt werden.
#854
Antibiotikaresistente Bakterien aus landwirtschaftlicher Tierhaltung können beim Menschen zu Infektionen und Todesfällen führen. Wir setzen uns für eine antibiotikafreie Tierhaltung ein.
#855
Damit stärken wir die menschliche Gesundheit, sorgen für eine tiergerechte Haltung und senken den Nitratgehalt in den Gewässern.
#856
Trinkwasser und Gewässer schützen
#857
Wasser ist ein kostbares Gut, das geschützt werden muss.
#858
Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht.
#859
Doch fast 2 Millionen Menschen in Europa haben keinen ordentlichen Zugang zu Trinkwasser oder sanitärer Versorgung.
#860
Die Erderhitzung verschärft diese Situa tion.
#861
In südlichen Ländern wie Spanien, Italien oder Griechenland wird Wasser bereits zu einem immer knapperen Gut.
#862
Unsere Art, zu konsumieren und zu wirtschaften, verschwendet und verschmutzt


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