Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#781
einer Größe von mehr als 400 Quadratmetern ihre nicht verkauften
#782
Lebensmittel entweder an karitative Einrichtungen spenden, in dafür eingerichteten Regalen kennzeichnen und kostenlos abgeben oder als Tierfutter bzw.
#783
Kompost recyceln.
#784
Bis dahin entkriminalisieren wir das Containern.
#785
Mit Förderprogrammen für Foodsharing und dem Ersatz des Mindesthaltbarkeitsdatums durch ein Verzehrdatum
#786
erhöhen wir die Verwertbarkeit von Lebensmitteln.
#787
Erhalten, was uns erhält
#788
Zusammen mit Landwirt*innen und Umweltverbänden haben
#789
wir schon viel erreicht: Immer mehr Verbraucher*innen in der EU
#790
wollen gesunde, ökologisch und regional produzierte Lebensmittel.
#791
Daher ist Bio-Landbau längst ein fester Bestandteil der europäischen Landwirtschaft geworden.
#792
Genauso setzen sich immer mehr Menschen in der EU mit uns für eine bessere Tierhaltung und mehr
#793
Umweltschutz in der Landwirtschaft ein, wie zuletzt die Europäische
#794
Bürgerinitiative gegen Glyphosat gezeigt hat.
#795
Doch der Handlungsdruck bleibt groß.
#796
Unser mittelfristiges Ziel muss sein, die Landwirtschaft in der EU nach ökologischen Kriterien auszurichten, ähnlich wie das EU-Bio-Siegel sie gegenwärtig schon vorsieht.
#797
Durch intensive Landwirtschaft und Monokulturen gehen noch
#798
immer europaweit fruchtbare Böden verloren, das Artensterben geht
#799
ungebremst weiter, der Pestizideinsatz ist ungemindert hoch und
#800
industrielle Tierhaltung degradiert Tiere zu Rohstoffen.
#801
Die Landwirtschaft, die zu den Hauptbetroffenen der Klimakrise gehört, ist selbst für einen nicht geringen Anteil des Ausstoßes klimaschädlicher Gase und dadurch mit für die Erderhitzung verantwortlich.
#802
Es ist höchste Zeit, eine Agrar- und Ernährungspolitik zu entwickeln, die die Landwirtschaft in der EU zukunftsfähig macht.
#803
Der Schutz von Klima, Boden, Wasser, Artenvielfalt und Tieren steht im
#804
Mittelpunkt dieser neuen Landwirtschaftspolitik. Die Agrarpolitik
#805
sollte dazu beitragen, dass die Konsum- und Produktionsstrukturen
#806
in Europa nicht die natürlichen Ressourcen und die Lebensgrundlagen bei uns in Europa und in sich entwickelnden Ländern zerstören, indem EU-Agrarprodukte zu Dumpingpreisen die Märkte Afrikas, Asiens und Lateinamerikas überfluten.
#807
Vielmehr muss sie dazu beitragen, dass die bäuerliche Landwirtschaft weltweit erhalten wird und die nachhaltigen Entwicklungsziele erreicht werden.
#808
Qualität statt Masse – Neuausrichtung der Agrarförderung
#809
Um die europäische Landwirtschaft an die gesellschaftlichen Herausforderungen anzupassen, muss sich vor allem die Ausgestaltung der aktuellen EU-Agrarförderpolitik grundlegend ändern. Immer noch
#810
kommt der größte Teil der bisher knapp 60 Milliarden Euro, mit denen die Landwirtschaft jährlich subventioniert wird, insbesondere großen Betrieben zugute und fördert so Umweltzerstörung, In dustria li sierung, Höfesterben und Exportorientierung.
#811
Die Mittel belohnen zudem pauschal Bodenbesitz.


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