Dokument lesen
-
vom 04.09.2026 PDF
#692
Fenster schließen und zurück
ökologisch transparente Geldanlagen
#693eine Stärkung der Gemeinwohlökonomie
#694eine weitreichende Ökodesign-Richtlinie für eine
#695ressourcen schonende Wirtschaftsweise in ganz Europa
#6961.4 NATUR UND UMWELT SCHÜTZEN
#697Sauberes Wasser, reine Luft, gesunde Böden und intakte Landschaften bilden unsere Lebensgrundlagen.
#698Aber diese sind bedroht.
#699Der ehemals große Reichtum an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen
#700schwindet täglich. Lebensräume gehen verloren, Arten sterben aus.
#701Auf den Wiesen und in den Wäldern wird es stiller, es brummt, summt
#702und zwitschert immer weniger: Die Vogelpopulation in Deutschland hat sich in den letzten 30 Jahren halbiert, die Anzahl von Insekten ist seit 1989 um bis zu 80 Prozent zurückgegangen.
#703Rund ein Drittel der bei uns heimischen Arten sind bedroht, darunter viele
#704Bienen. Diese sind jedoch essenziell für die gesamte Landwirtschaft.
#705Ihr Fehlen bedeutet daher auch einen großen volkswirtschaftlichen
#706Schaden. Auch in anderen europäischen Ländern sieht die Situa tion
#707nicht viel besser aus.
#708Wir setzen unsere ganze Kraft dafür ein, den negativen Trend
#709beim Artensterben zu stoppen.
#710Wir wollen eine artenreiche und intakte Natur erhalten und dort wiederherstellen, wo sie bereits Schaden genommen hat. Das bedeutet auch, dass wir Natura-2000-Gebiete
#711verteidigen, verbessern und Schutzgebiete wo möglich vergrößern.
#712Wir wollen, dass Großschutzgebiete besser geschützt und entwickelt
#713werden.
#714Dazu gehören insbesondere Nationalparks, Biosphärenreservate und auch Naturparks.
#715Wir begrüßen die Rückkehr von Luchs Erhalten, was uns erhält
#716und Wolf, den besonderen Schutzstatus dieser Arten wollen wir erhalten.
#717Ein gutes Wolfsmanagement mit Programmen zum Wildtiermonitoring und zur Vermeidung von Mensch-Wildtier-Konflikten werden wir fördern.
#718Die EU, und damit ihre Mitgliedstaaten, hat sich im Rahmen
#719der Vereinten Nationen verpflichtet, den Artenrückgang und die Zerstörung natürlicher Lebensräume bis 2020 aufzuhalten, und wird diese Ziele voraussichtlich deutlich verfehlen. Wir fordern daher,
#720umgehend eine ambitionierte Strategie zum Erhalt der biologi schen Vielfalt für den Zeitraum nach 2020 und ein Nachfolgeprogramm für das 7. Umweltaktionsprogramm zu erarbeiten.
#721Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung wollen wir darin als neue Leitprinzipien verankern.
#722Der Schutz und die Bereitstellung globaler Gemeingüter erfordern multilaterale Kooperation und angemessene Lastenteilung nach dem Prinzip der „gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung“. Nach dem Beispiel des Pariser
Fenster schließen und zurück
Anzeige: