Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#624
Wir wollen eine echte Kreislaufwirtschaft etablieren, die auf Wiederverwendung und stofflichem Recycling basiert.
#625
Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen.
#626
Digitalplattformen können dabei vor allem mit Blick auf industrielle Sekundärrohstoffe eine wichtige Rolle spielen.
#627
Europa muss darauf achten, dass etwa im Bereich von Elektronikschrott nicht wertvolle Ressourcen rücksichtslos auf Müllkippen in der ganzen Welt exportiert werden, während durch Hightech-Recycling der Rohstoffverbrauch reduziert werden kann und Kosten für Unternehmen und für die Umwelt verringert werden können.
#628
Dem stetig steigenden Ressourcenbedarf durch immer längere Transport- und Fertigungsketten gilt es entgegenzutreten, indem Transport wie auch Produktion mit
#629
den wahren Umweltkosten belegt werden. So fördern wir regionale,
#630
Erhalten, was uns erhält
#631
energieeffiziente Produktion.
#632
Besonderes Gewicht für die Recyclingwirtschaft hat auch die EU-Plastikstrategie, deren Ziel es ist, die ständige Vermehrung von Plastikmüll drastisch einzudämmen.
#633
Regionale Wirtschaft stärken
#634
Wir wollen die regionale Wirtschaft mit den vor Ort agierenden
#635
Unternehmen, Wertschöpfungsketten und Produkten stärken. Denn
#636
gerade kleinere Betriebe wie die Bäckerei oder die Gaststätte sind
#637
von fundamentaler Bedeutung für die Nahversorgung wie auch für
#638
den sozialen Zusammenhalt.
#639
Doch diese kleinen, häufig inhabergeführten Unternehmen sind heute stark in ihrer Existenz bedroht.
#640
Dabei wirtschaften sie oft nachhaltiger und verantwortlicher, denn
#641
ihre Prozesse sind regional und kurz und sie spüren die Auswirkungen ihres Handelns stärker.
#642
Wir wollen die regionale Infrastruktur der Nahversorgung
#643
erhalten und setzen auf klar definierte regionale Kennzeichnungen und Förderkonzepte, auf praxisgerechte Kleinerzeugerregelungen sowie, wenn möglich, auf Toleranz- und Bagatellgrenzen für kleine Betriebe.
#644
Geld nachhaltig anlegen und raus aus den Fossilen
#645
Wir setzen uns dafür ein, Investitionen in fossile Brennstoffe zu
#646
stoppen – und sind damit Teil der internationalen Divestment-Bewegung.
#647
Statt aus dem Raubbau an unserem Planeten Profit zu ziehen, wollen wir in den Klimaschutz investieren.
#648
Das ist auch finanziell sinnvoll, da die internationale Energiewende dazu führen wird, dass Investitionen in Kohle, Öl und Gas mittelfristig abgeschrieben werden müssen.
#649
Grüne in Ländern und Kommunen haben es vorgemacht: Auf ihren Antrag hin werden die Kommunal- und
#650
Landesfinanzen nachhaltig ausgerichtet. Jegliche Subventionen
#651
für die Kohleverstromung lehnen wir ab.
#652
Die ökologische Modernisierung braucht massive Investitio nen, die finanziert werden müssen.
#653
Heute wird immer noch viel Kapital in alten, fossilen Technologien angelegt. Das ist nicht
#654
nur ein ökologisches Problem, sondern gefährdet auch die Stabilität der Finanzmärkte und die Altersvorsorge der Menschen.


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