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vom 04.09.2026 PDF
#621
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Deshalb muss die Förderung der europäischen Kreislaufwirtschaft Zentralanliegen jeder ökologisch orientierten Wirtschaftspolitik sein.
#622Der Bauindustrie kommt dabei große Bedeutung zu: So wollen wir – wo möglich – neue Gebäude aus nachwachsenden Baustoffen, wie zum Beispiel Holz, errichten.
#623Bei Abrissen müssen die Baustoffe sortiert und recycelt werden.
#624Wir wollen eine echte Kreislaufwirtschaft etablieren, die auf Wiederverwendung und stofflichem Recycling basiert.
#625Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen.
#626Digitalplattformen können dabei vor allem mit Blick auf industrielle Sekundärrohstoffe eine wichtige Rolle spielen.
#627Europa muss darauf achten, dass etwa im Bereich von Elektronikschrott nicht wertvolle Ressourcen rücksichtslos auf Müllkippen in der ganzen Welt exportiert werden, während durch Hightech-Recycling der Rohstoffverbrauch reduziert werden kann und Kosten für Unternehmen und für die Umwelt verringert werden können.
#628Dem stetig steigenden Ressourcenbedarf durch immer längere Transport- und Fertigungsketten gilt es entgegenzutreten, indem Transport wie auch Produktion mit
#629den wahren Umweltkosten belegt werden. So fördern wir regionale,
#630Erhalten, was uns erhält
#631energieeffiziente Produktion.
#632Besonderes Gewicht für die Recyclingwirtschaft hat auch die EU-Plastikstrategie, deren Ziel es ist, die ständige Vermehrung von Plastikmüll drastisch einzudämmen.
#633Regionale Wirtschaft stärken
#634Wir wollen die regionale Wirtschaft mit den vor Ort agierenden
#635Unternehmen, Wertschöpfungsketten und Produkten stärken. Denn
#636gerade kleinere Betriebe wie die Bäckerei oder die Gaststätte sind
#637von fundamentaler Bedeutung für die Nahversorgung wie auch für
#638den sozialen Zusammenhalt.
#639Doch diese kleinen, häufig inhabergeführten Unternehmen sind heute stark in ihrer Existenz bedroht.
#640Dabei wirtschaften sie oft nachhaltiger und verantwortlicher, denn
#641ihre Prozesse sind regional und kurz und sie spüren die Auswirkungen ihres Handelns stärker.
#642Wir wollen die regionale Infrastruktur der Nahversorgung
#643erhalten und setzen auf klar definierte regionale Kennzeichnungen und Förderkonzepte, auf praxisgerechte Kleinerzeugerregelungen sowie, wenn möglich, auf Toleranz- und Bagatellgrenzen für kleine Betriebe.
#644Geld nachhaltig anlegen und raus aus den Fossilen
#645Wir setzen uns dafür ein, Investitionen in fossile Brennstoffe zu
#646stoppen – und sind damit Teil der internationalen Divestment-Bewegung.
#647Statt aus dem Raubbau an unserem Planeten Profit zu ziehen, wollen wir in den Klimaschutz investieren.
#648Das ist auch finanziell sinnvoll, da die internationale Energiewende dazu führen wird, dass Investitionen in Kohle, Öl und Gas mittelfristig abgeschrieben werden müssen.
#649Grüne in Ländern und Kommunen haben es vorgemacht: Auf ihren Antrag hin werden die Kommunal- und
#650Landesfinanzen nachhaltig ausgerichtet. Jegliche Subventionen
#651für die Kohleverstromung lehnen wir ab.
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