Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#610
ressourcenschonender und CO₂-armer Innovationen. Dafür brauchen
#611
wir eine industriepolitische Strategie, die die europäische Wirtschaft fit für die Zukunft macht und eine neue Wirtschaftsdynamik entfacht.
#612
So vereinen wir eine hohe Lebensqualität und gute Jobs mit dem Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.
#613
Wir wollen einen Wettbewerb um die ökologischste Produktionsweise entfachen.
#614
Die Ökodesign-Richtlinie muss Recycling und Ressourceneffizienz fördern und fordern.
#615
Auch wollen wir erreichen, dass die jeweils ressourcenschonendste Produktionsweise nach einiger Zeit zum Standard erklärt wird, den dann alle einhalten müssen.
#616
Die Ökodesign-Richtlinie hat das Potenzial, 90 Milliarden Euro pro Jahr an Energie- und Ma terialkosten einzusparen und 1 Million Jobs zu schaffen.
#617
Insgesamt können wir mit einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise bis zu
#618
2,8 Millionen neue Arbeitsplätze in Europa schaffen.
#619
Wir verbrauchen die Ressourcen und Rohstoffe unseres Planeten in einem atemberaubenden Tempo.
#620
Für nachhaltigen Wohlstand brauchen wir eine Kreislaufwirtschaft, die wertvolle Rohstoffe wiederverwertet.
#621
Deshalb muss die Förderung der europäischen Kreislaufwirtschaft Zentralanliegen jeder ökologisch orientierten Wirtschaftspolitik sein.
#622
Der Bauindustrie kommt dabei große Bedeutung zu: So wollen wir – wo möglich – neue Gebäude aus nachwachsenden Baustoffen, wie zum Beispiel Holz, errichten.
#623
Bei Abrissen müssen die Baustoffe sortiert und recycelt werden.
#624
Wir wollen eine echte Kreislaufwirtschaft etablieren, die auf Wiederverwendung und stofflichem Recycling basiert.
#625
Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen.
#626
Digitalplattformen können dabei vor allem mit Blick auf industrielle Sekundärrohstoffe eine wichtige Rolle spielen.
#627
Europa muss darauf achten, dass etwa im Bereich von Elektronikschrott nicht wertvolle Ressourcen rücksichtslos auf Müllkippen in der ganzen Welt exportiert werden, während durch Hightech-Recycling der Rohstoffverbrauch reduziert werden kann und Kosten für Unternehmen und für die Umwelt verringert werden können.
#628
Dem stetig steigenden Ressourcenbedarf durch immer längere Transport- und Fertigungsketten gilt es entgegenzutreten, indem Transport wie auch Produktion mit
#629
den wahren Umweltkosten belegt werden. So fördern wir regionale,
#630
Erhalten, was uns erhält
#631
energieeffiziente Produktion.
#632
Besonderes Gewicht für die Recyclingwirtschaft hat auch die EU-Plastikstrategie, deren Ziel es ist, die ständige Vermehrung von Plastikmüll drastisch einzudämmen.
#633
Regionale Wirtschaft stärken
#634
Wir wollen die regionale Wirtschaft mit den vor Ort agierenden
#635
Unternehmen, Wertschöpfungsketten und Produkten stärken. Denn
#636
gerade kleinere Betriebe wie die Bäckerei oder die Gaststätte sind
#637
von fundamentaler Bedeutung für die Nahversorgung wie auch für
#638
den sozialen Zusammenhalt.
#639
Doch diese kleinen, häufig inhabergeführten Unternehmen sind heute stark in ihrer Existenz bedroht.
#640
Dabei wirtschaften sie oft nachhaltiger und verantwortlicher, denn


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