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vom 03.09.2026 PDF
#506
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Das kostet nicht nur Zeit, sondern macht den Zugverkehr insgesamt unattraktiver.
#507Deshalb müssen die unterschiedlichen nationalen Verkehrsnetze europaweit vereinheitlicht werden.
#508Ein gemeinsames Verkehrsnetz braucht gemeinsame Standards, von Ticketsystemen und Bahnsteighöhen bis zu Sicherheitsstandards.
#509Nur wenn die Kleinstaaterei aufhört, kann Europa mehr Personen- und Güterverkehr auf die Schiene verlagern.
#510Das schont das Klima und senkt die Belastung durch Schadstoffe. Eine Akzeptanz in der Bevölkerung für
#511mehr Güter auf der Schiene wird es aber nur geben, wenn Güterzüge
#512deutlich leiser werden.
#513Dafür werden wir uns weiter einsetzen.
#514Wir brauchen massive Investi tio nen in transnationalen Güter- und Personenverkehr.
#515Wir setzen uns für die Wiederaufnahme europäischer Nachtzüge zwischen allen Metropolen und einen funktionierenden Pendelverkehr
#516in Grenzregionen ein.
#517Eine gemeinsame Finanzierung bzw.
#518eine Fondslösung kann das unterstützen.
#519Damit Europa über die große Distanz zusammenwachsen kann, müssen Züge auch für lange Strecken endlich
#520eine ernst zu nehmende Alternative zu Auto und Flugzeug werden. Nur
#521so wird es weniger Kurzstreckenflüge in Europa geben. Wir machen uns
#522für ein europäisches Hochgeschwindigkeitsbahnnetz stark, mit dem wir Athen und Helsinki, Madrid und Budapest verbinden.
#523Weltmarktführer für saubere Mobilität
#524Um die Mobilität der Zukunft zu prägen, muss Europa den Wandel
#525gemeinsam mit der Fahrzeugindustrie anpacken.
#526Neue Automobilhersteller, Mobilitätsdienstleister und Digitalkonzerne aus den USA Erhalten, was uns erhält
#527und China fordern die europäischen Hersteller heraus. Nur wer die
#528saubersten, bequemsten und intelligentesten Mobilitätslösungen anbietet, kann internationaler Marktführer bleiben.
#529Dabei geht es um unglaublich viel: Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Klima- und Gesundheitsschutz – um nur einige wenige Aspekte zu nennen.
#530Es sind vor allem die nationalen Regierungen und oft Deutschland, die in Brüssel die CO₂-Grenzwerte für Autos verwässern, Diesel-Tricksereien vertuschen und strengere Abgastests blockieren.
#531Gerade die Große Koalition hat damit der Automobilindustrie einen
#532Bärendienst erwiesen.
#533Wir GRÜNEN wollen den nötigen Technologiewandel vorantreiben: weg vom fossilen Verbrennungsmotor hin zu abgasfreien Antrieben.
#534Dafür braucht es ambitionierte europäische CO₂-Grenzwerte für Neuwagen, eine Förderung der europäischen Lade infrastruktur und eine EU-weite Quote für abgasfreie Neuwagen, Ab 2030 dürfen nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen werden.
#535Verbindliche Zulassungsquoten sollen sicherstellen, dass auch Lkws, Busse, Baumaschinen, sonstige Nutzfahrzeuge, Traktoren, Schiffe, Hubschrauber und Flugzeuge nach und nach auf
#536erneuerbare Energien umgestellt werden. Damit wir es schaffen, im
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