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vom 03.09.2026 PDF
#476
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Mittelfristig wollen wir autofreie Innenstädte schaffen.
#477An der Lösung des Ultrafeinstaub-Problems im Umfeld der Flughäfen muss intensiv gearbeitet werden.
#478Europa braucht einen Paradigmenwechsel bei den Investitionen
#479in Straßen: Statt Milliarden in den Neubau zu stecken, muss die
#480bröckelnde öffentliche Infrastruktur dringend saniert werden.
#481Damit der Verkehrssektor jetzt seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet, fordern wir die Einführung eines CO₂-Preises auf alle fossilen Treibstoffe, damit aktuell saubere Antriebe im Verhältnis günstiger werden.
#482Auch die Produktion von Palmölkraftstoffen führt durch die Rodung des Regenwaldes zu erheblichen Mengen CO₂.
#483Die Beimischung dieser Stoffe wollen wir beenden.
#484Einer der Hauptverursacher von Lärm ist der Verkehr, entsprechend gesundheitlich belastet sind Anwohner*innen von lauten Straßen.
#485Wir setzen uns für leise Mobilität ein und treten für strengere Grenzwerte ein.
#486Der Lärm aus absichtlich laut gestalteten Motorrädern und Autos schwillt immer weiter an.
#487Wir wollen die Normtests für Fahrzeuglärm der Realität anpassen. Die EU-Lärmgrenzwerte
#488sind in allen Betriebszuständen und allen Frequenzen einzuhalten.
#489Auch den Fahrradverkehr und die Nutzung elektrisch unterstützter Pedelecs-Fahrräder wollen wir intensivieren und die Pedelecs versicherungsrechtlich mit Fahrrädern gleichgestellt
#490lassen.
#491Die mittlerweile 15 europäischen Fernradwege, die Euro-VeloRouten, wollen wir ausbauen, um den grenzüberschreitenden Fahrradverkehr zu fördern.
#492Ein europäisches Schienennetz knüpfen
#493Um die grüne europäische Mobilität zu fördern, muss Europa auf der Schiene noch mehr zusammenwachsen.
#494Anstatt vorrangig milliardenschwere Großprojekte, wie Stuttgart 21, mit wenig europäischem Nutzen zu finanzieren, müssen europäische Fördermittel gezielt für Erhalten, was uns erhält
#495bestehende und fehlende Abschnitte eingesetzt werden.
#496Das europäische Eisenbahnnetz ist noch immer ein Flickenteppich mit zahlreichen Lücken an den nationalen Grenzen.
#497Das 2016 erstmals aufgelegte europäische Lückenschlussprogramm ist ein grüner Erfolg, der deutliche Verbesserungen schafft. Aber schon jetzt wird deutlich,
#498dass die Nachfrage das Programm überfordert. Deswegen fordern
#499wir eine Verdoppelung der Mittel.
#500Damit schaffen wir mit wenig Aufwand einen besseren grenzüberschreitenden Schienenverkehr.
#501Davon profitieren gerade die Menschen, die alltäglich darauf angewiesen sind.
#502Mobilität ist Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe.
#503Die Infrastruktur muss in öffentlicher Hand bleiben.
#504Nur so kann ein gutes und attraktives Verkehrsangebot gesichert werden.
#505Während man in Europa relativ einfach mit dem Auto über Grenzen fährt, müssen im Schienenverkehr oftmals Loks, Personal und Stromnetz gewechselt werden.
#506Das kostet nicht nur Zeit, sondern macht den Zugverkehr insgesamt unattraktiver.
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