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vom 03.09.2026 PDF
#463
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Steigende CO₂-Emissionen verschärfen die Klimakrise, Stickoxide sowie Feinstaub und Ultrafeinstaub schädigen massiv die Gesundheit, und Staus auf zahlreichen Straßen rauben uns die Zeit. Gleichzeitig fehlt in ländlichen Regionen ein
#464flächendeckender Nahverkehr, sind Züge unzuverlässig und Radwege
#465oftmals in schlechtem Zustand.
#466Das wollen wir ändern.
#467Wir möchten in Europa eine Mobilität, die klimaneutral, kostengünstig und für alle nutzbar ist und Umwelt und Gesundheit schützt. Europa muss
#468das Zukunftsprojekt Mobilität gestalten. Wir sind überzeugt, dass
#469eine sozial und ökologisch verträgliche Mobilität mit modernsten
#470Erhalten, was uns erhält
#471technischen Möglichkeiten realisierbar ist. Das bedeutet: mehr für
#472Fuß- und Radverkehr, weniger, aber dafür saubere und leise Autos,
#473bessere Zug- und ÖPNV-Angebote, weniger Kurzstreckenflüge und
#474eine bessere Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger in der Stadt und auf dem Land. Der Straßenverkehr muss sicherer werden; wir
#475treiben dafür die Entwicklung und den Einsatz von Assistenzsystemen für Pkws und Lkws voran, die beispielsweise Gefahrensituationen mit Fahrrad Fahrenden erkennen, warnen und etwa abbremsen.
#476Mittelfristig wollen wir autofreie Innenstädte schaffen.
#477An der Lösung des Ultrafeinstaub-Problems im Umfeld der Flughäfen muss intensiv gearbeitet werden.
#478Europa braucht einen Paradigmenwechsel bei den Investitionen
#479in Straßen: Statt Milliarden in den Neubau zu stecken, muss die
#480bröckelnde öffentliche Infrastruktur dringend saniert werden.
#481Damit der Verkehrssektor jetzt seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet, fordern wir die Einführung eines CO₂-Preises auf alle fossilen Treibstoffe, damit aktuell saubere Antriebe im Verhältnis günstiger werden.
#482Auch die Produktion von Palmölkraftstoffen führt durch die Rodung des Regenwaldes zu erheblichen Mengen CO₂.
#483Die Beimischung dieser Stoffe wollen wir beenden.
#484Einer der Hauptverursacher von Lärm ist der Verkehr, entsprechend gesundheitlich belastet sind Anwohner*innen von lauten Straßen.
#485Wir setzen uns für leise Mobilität ein und treten für strengere Grenzwerte ein.
#486Der Lärm aus absichtlich laut gestalteten Motorrädern und Autos schwillt immer weiter an.
#487Wir wollen die Normtests für Fahrzeuglärm der Realität anpassen. Die EU-Lärmgrenzwerte
#488sind in allen Betriebszuständen und allen Frequenzen einzuhalten.
#489Auch den Fahrradverkehr und die Nutzung elektrisch unterstützter Pedelecs-Fahrräder wollen wir intensivieren und die Pedelecs versicherungsrechtlich mit Fahrrädern gleichgestellt
#490lassen.
#491Die mittlerweile 15 europäischen Fernradwege, die Euro-VeloRouten, wollen wir ausbauen, um den grenzüberschreitenden Fahrradverkehr zu fördern.
#492Ein europäisches Schienennetz knüpfen
#493Um die grüne europäische Mobilität zu fördern, muss Europa auf der Schiene noch mehr zusammenwachsen.
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