Dokument lesen
-
vom 03.09.2026 PDF
#372
Fenster schließen und zurück
europäisch umsetzbar ist, werden wir uns auf nationaler Ebene
#373dafür einsetzen.
#374Wir wollen Energiearmut bekämpfen, indem europaweit Sozialtarife geschaffen werden, betroffene Haushalte eine kostenfreie und Erhalten, was uns erhält
#375unabhängige Energieberatung erhalten und die eigene Energieerzeugung und -einsparung gefördert wird.
#376Beschäftigte beim Strukturwandel in Kohlerevieren unterstützen
#377Der Kohleausstieg wird dazu führen, dass einerseits Arbeitsplätze
#378verloren gehen und andererseits in neuen Zukunftsbranchen deutlich mehr Arbeitsplätze entstehen.
#379Dennoch nehmen wir die Sorgen und Ängste der Betroffenen ernst und lassen die Menschen nicht im
#380Stich. Bei diesem Strukturwandel müssen wir die Beschäftigten und
#381die Regionen unterstützen, damit sie eine Perspektive haben. Mit
#382den Mitteln der EU-Strukturfonds sollen „Kohleausstiegsregionen“
#383speziell gefördert werden. Neue regionale Wirtschaftsschwerpunkte
#384werden aufgebaut und passgenaue Weiterbildung wird angeboten. Wir
#385werden dafür ein Recht auf Weiterbildung und lebenslanges Lernen
#386in ganz Europa verankern.
#387Das hilft nicht nur den vom Strukturwandel Betroffenen, sondern ist auch ein Mittel gegen Fachkräftemangel.
#388Die Sozialpartner sollen ihre spezifischen Kompetenzen aktiv in den Prozess des Strukturwandels einbringen können.
#389Europas Energie vernetzen
#390Selbst wenn Energiepolitik innerhalb der EU heute immer noch vor
#391allem in der nationalen Kompetenz liegt, sind die Mitgliedsländer
#392durch den gemeinsamen Strommarkt eng miteinander verbunden.
#393Europa muss sich energiepolitisch weitgehend unabhängig machen.
#394Wir brauchen nicht mehr Erdgas, sondern mehr Erneuerbare und
#395höhe re Energieeffizienz.
#396Die Weichen dafür stellen wir, indem wir die Energiewende im Wärmesektor vorantreiben und dafür sorgen, dass
#397Gebäude in Europa energieeffizient werden und erneuerbare Energien nutzen.
#398Das Projekt Nord Stream 2 lehnen wir daher ebenso ab wie neue Pipelineprojekte, Frackingvorhaben und den Import von
#399gefracktem Gas.
#400Doch auch der Bau von LNG-Terminals ist keine Alternative für die Dekarbonisierung der europäischen Energieversorgung.
#401Die starke Abhängigkeit Europas von klimaschädlichen Energieimporten muss in einer gemeinsamen europäischen Anstrengung überwunden werden.
#402Europa muss zusammenwachsen, auch im Strombereich.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: