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vom 02.09.2026 PDF
#3575
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Sie profitieren von Zoll reduktion und einheitlichen technischen Standards.
#3576Für faire Arbeits- und Produktionsbedingungen, Klimaschutz und
#3577Menschenrechte
#3578Handel sollte soziale Gerechtigkeit, faire Produktions- und Arbeitsbedingungen und Menschenrechte unterstützen.
#3579Menschenrechte und die Arbeitnehmerschutzrechte der Internationalen Arbeits or ga ni sation, also die ILO-Kernarbeitsnormen, müssen im Handel fest verankert werden, und ihre Verletzung muss einklagbar sein.
#3580Bei Verstößen muss die EU Handelsvergünstigungen auch entziehen. Die EU-Kommission
#3581Garantieren, was uns alle schützt
#3582setzt in erster Linie auf freiwillige Selbstverpflichtungen.
#3583Die Erfahrung zeigt: Das reicht nicht.
#3584Unsere Kleidung wird meist unter gefähr lichen Bedingungen für extrem niedrige Löhne produziert.
#3585Notwendig sind deshalb gesetzliche Sorgfaltspflichten, neue
#3586Haftungsregeln und bessere Klagemöglichkeiten innerhalb der
#3587EU – auch für Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen, die
#3588von europäischen Unternehmen verursacht werden.
#3589Wir wollen Unternehmen gesetzlich zu mehr Verantwortung und Transparenz in Bezug auf ihre Lieferketten verpflichten sowie dazu, Menschen- und
#3590Arbeiter*innenrechte einzuhalten und fairer und ökologischer Beschaffung den Vorrang zu geben.
#3591Für Textileinfuhren nach Europa wollen wir gesetzliche Mindeststandards verankern.
#3592Innerhalb der WTO sollte die EU eine Initiative starten, die soziale und ökologische Regeln für die gesamte Lieferkette im Textilbereich verankert.
#3593Diese Regeln können dann nach und nach auf andere Sektoren ausgedehnt werden.
#3594Die Klimaziele von Paris müssen fester Bestandteil des Welthandels werden.
#3595Wir unterstützen den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die Klimaziele von Paris als wesentlichen Bestandteil in Handelsabkommen zu verankern und damit verbindlich umzusetzen.
#3596Wir müssen Handel und Klima in Einklang bringen.
#3597Eine Vorreiterrolle im Klimaschutz darf nicht zu Nachteilen im internationalen Wettbewerb führen.
#3598Im Gegenteil wollen wir erreichen, dass sich ein ambitionierter Klimaschutz auch ökonomisch rechnet. Dies kann
#3599zum Beispiel über eine zu entwickelnde Klimaabgabe auf schmutzige Importe erfolgen, die aber WTO- und entwicklungskonform ausgestaltet sein muss.
#3600Unfairen Wettbewerb durch Preisoder Standarddumping wollen wir verhindern.
#3601Die letzte Reform der europäischen Anti-DumpingInstrumente war ein wichtiger Schritt.
#3602Es ist ein Erfolg grüner Politik im Europaparlament, dass Marktverzerrung nun auch bei Ver stößen
#3603gegen internationale Arbeitnehmer- und Umweltstandards festgestellt werden kann.
#3604Wir wollen in kritischen Bereichen strategische Infrastruktur schützen.
#3605Handelsabkommen dürfen keine Treiber von Liberalisierung,
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