Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 03.09.2026 PDF
#344
Umgang mit klimabedingter Migration, Flucht und Vertreibung sowie
#345
zum Zugang zu internationalem Schutz beraten wird.
#346
Erhalten, was uns erhält
#347
CO₂ einen Preis geben und den Menschen das Geld
#348
Treibhausgase müssen einen Preis entsprechend ihrer Klimawirksamkeit bekommen.
#349
Dieser Preis besteht nach unseren Vorstellungen aus zwei Komponenten: Für alle Anlagen, die dem Emissionshandel
#350
unterliegen – das sind vor allem Industrieanlagen sowie Kohle- und Gaskraftwerke –, muss es einen deutlich steigenden Mindestpreis für CO₂-Emissionen geben, denn Unternehmen brauchen Planungssicherheit, um nachhaltige Investitionsentscheidungen zu treffen.
#351
Die letzte Reform des Emissionshandels war viel zu zaghaft. Zusätzlich muss die
#352
Anzahl der Zertifikate im Emissionshandel entsprechend dem Pariser
#353
Klimaziel weiter reduziert werden.
#354
Nur so entfaltet der CO₂-Preis eine echte Lenkungswirkung.
#355
Deutschland soll zunächst mit einigen EUStaaten die Initiative ergreifen und in einer regionalen Staatengruppe einen gemeinsamen CO₂-Mindestpreis einführen; die Niederlande und Frankreich haben ihre Absicht dazu schon erklärt. Perspektivisch
#356
wollen wir eine gesamteuropäische Lösung vorantreiben.
#357
Für die Sektoren, die bislang nicht vom Emissionshandel erfasst
#358
werden, benötigen wir eine grundlegende Änderung der Abga ben.
#359
Fossile Treib- und Wärmebrennstoffe müssen entsprechend ihrem
#360
jeweils spezifischen CO₂-Ausstoß den wahren Preis kosten.
#361
Zeitnah wollen wir dafür sorgen, dass Produkte und nicht deren
#362
Produktion dem europäischen CO₂-Mindestpreissystem unterliegen.
#363
So würden wir in Deutschland und Europa zukünftig die Entstehung
#364
von CO₂ und nicht die Herstellung der Produkte verteuern. Dadurch
#365
verhindern wir, dass der hohe CO₂-Preis die Produktion und damit
#366
den CO₂-Ausstoß in Länder verlagert, in denen es keinen vergleichbar hohen Preis für CO₂ gibt.
#367
Den dafür notwendigen Grenzausgleich („border carbon adjustment“) wollen wir WTO-konform gestalten.
#368
Perspektivisch wollen wir weitere umweltschädliche Effekte analog
#369
zur CO₂-Besteuerung in eine umfassende Verschmutzungs- und Ressourcenbesteuerung aufnehmen.
#370
Da Steuern und Abgaben auf Verbrauch immer sozial schwächere Haushalte stärker belasten als reichere, wollen wir die zusätzlichen Einnahmen aus der CO₂-Besteuerung an die Verbraucher*innen zurückgeben. Unser Ziel ist die Schaffung eines Energiegeldes als
#371
Pro-Kopf-Zahlung an die Menschen in Europa. Solange dies nicht
#372
europäisch umsetzbar ist, werden wir uns auf nationaler Ebene
#373
dafür einsetzen.
#374
Wir wollen Energiearmut bekämpfen, indem europaweit Sozialtarife geschaffen werden, betroffene Haushalte eine kostenfreie und Erhalten, was uns erhält


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