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vom 02.09.2026 PDF
#3567
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Das Vorsorgeprinzip, nach dem die Unbedenklichkeit von
#3568Produkten vor der Zulassung nachgewiesen werden muss, ist
#3569die tragende Säule des europäischen Schutzes von Umwelt und
#3570Verbraucher*innen.
#3571Die bestehende Verankerung des Vorsorgeprinzips im Primärrecht der EU reicht hierzu nicht aus.
#3572Deshalb wollen wir, dass es für alle Bereiche der EU-Handelsabkommen gilt. Auch
#3573Produkte, deren Verkauf in Europa verboten ist, wie bestimmte Giftstoffe und Waffen, sollten hier auch nicht produziert und dann exportiert werden dürfen.
#3574Wir wollen im Handel auch die Interessen von kleinen und mittleren Unternehmen stärken und damit der Konzentration von wirtschaftlicher Macht entgegenwirken.
#3575Sie profitieren von Zoll reduktion und einheitlichen technischen Standards.
#3576Für faire Arbeits- und Produktionsbedingungen, Klimaschutz und
#3577Menschenrechte
#3578Handel sollte soziale Gerechtigkeit, faire Produktions- und Arbeitsbedingungen und Menschenrechte unterstützen.
#3579Menschenrechte und die Arbeitnehmerschutzrechte der Internationalen Arbeits or ga ni sation, also die ILO-Kernarbeitsnormen, müssen im Handel fest verankert werden, und ihre Verletzung muss einklagbar sein.
#3580Bei Verstößen muss die EU Handelsvergünstigungen auch entziehen. Die EU-Kommission
#3581Garantieren, was uns alle schützt
#3582setzt in erster Linie auf freiwillige Selbstverpflichtungen.
#3583Die Erfahrung zeigt: Das reicht nicht.
#3584Unsere Kleidung wird meist unter gefähr lichen Bedingungen für extrem niedrige Löhne produziert.
#3585Notwendig sind deshalb gesetzliche Sorgfaltspflichten, neue
#3586Haftungsregeln und bessere Klagemöglichkeiten innerhalb der
#3587EU – auch für Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen, die
#3588von europäischen Unternehmen verursacht werden.
#3589Wir wollen Unternehmen gesetzlich zu mehr Verantwortung und Transparenz in Bezug auf ihre Lieferketten verpflichten sowie dazu, Menschen- und
#3590Arbeiter*innenrechte einzuhalten und fairer und ökologischer Beschaffung den Vorrang zu geben.
#3591Für Textileinfuhren nach Europa wollen wir gesetzliche Mindeststandards verankern.
#3592Innerhalb der WTO sollte die EU eine Initiative starten, die soziale und ökologische Regeln für die gesamte Lieferkette im Textilbereich verankert.
#3593Diese Regeln können dann nach und nach auf andere Sektoren ausgedehnt werden.
#3594Die Klimaziele von Paris müssen fester Bestandteil des Welthandels werden.
#3595Wir unterstützen den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die Klimaziele von Paris als wesentlichen Bestandteil in Handelsabkommen zu verankern und damit verbindlich umzusetzen.
#3596Wir müssen Handel und Klima in Einklang bringen.
#3597Eine Vorreiterrolle im Klimaschutz darf nicht zu Nachteilen im internationalen Wettbewerb führen.
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