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vom 02.09.2026 PDF
#3457
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ökologischer Nachhaltigkeit zu erreichen.
#3458Arme Länder sollen bei der Entwicklung ihrer Volkswirtschaften konkrete Unterstützung erhal ten, damit dies nachhaltig und selbstbestimmt gelingt.
#3459Dies bedeutet auch, dass wir globale Verteilungsgerechtigkeit in einem System natürlich begrenzter Ressourcen neu denken.
#3460Die EU-Mitgliedstaaten haben sich schon lange zu einer Erhöhung der Entwicklungsfinanzierung auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens verpflichtet – die immer noch nicht erreicht sind.
#3461Wir sprechen uns klar dagegen aus, dass Ausgaben für Flüchtlinge
#3462im Inland und innerhalb der Europäischen Union als Ausgaben für
#3463die Entwicklungsfinanzierung gerechnet werden können. Vielmehr
#3464brauchen wir einen verbindlichen Stufenplan, um das 0,7 ProzentZiel in der EU tatsächlich zu erreichen und zu halten.
#3465Die wirtschaftlich starken Länder der EU stehen hier besonders in der Pflicht und müssen gemeinsam vorangehen. Mittelfristig soll die Zusätzlichkeit
#3466der Zusagen zur internationalen Klimafinanzierung gegenüber dem
#34670,7 Prozent Ziel sichergestellt werden.
#3468Die knappen Entwicklungsgelder sollen vor allem den bedürftigsten Ländern zukommen.
#3469Öffentlich-private Partnerschaften sollen dem Gemeinwohl und einer nachhaltigen Entwicklung und nicht den Renditeerwartungen der
#3470Anleger dienen. Sie dürfen nicht zu neuen Schuldenkrisen führen.
#3471Eine Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge lehnen wir ab.
#3472Die zunehmende Aushöhlung der Entwicklungszusammenarbeit lehnen wir ab.
#3473Daher stellen wir uns gegen den Vorschlag der Europäischen Kommission, das eigenständige Budget für die
#3474Entwicklungszusammenarbeit aufzulösen und einem allgemeinen
#3475Instrument für Außenpolitik unterzuordnen.
#3476Dabei sind Entwicklungsgelder nicht alles.
#3477Wir setzen uns dafür ein, dass die EU konsequent die Kapitalflucht und Steuervermeidung aus Entwicklungs- und Schwellenländern begrenzt.
#3478Dazu gehören Transparenzregister, das Austrocknen europäischer Steuersümpfe und die verpflichtende, länderbasierte Berichterstattung globaler
#3479Konzerne, die in der EU ihren Sitz haben.
#3480Der humanitäre Bedarf der Vereinten Nationen zur Vermeidung
#3481von Hungersnöten und schlimmsten Katastrophen wird von der Staatengemeinschaft immer wieder nicht erfüllt, allerhöchstens erst nach wiederholten Appellen und Sondergipfeln. Wir wollen eine Stärkung
#3482und ausreichende Finanzierung der europäischen und internationalen Organisationen in diesem Bereich; dazu zählt insbesondere auch eine finanziell bessere Ausstattung der europäischen Organisation
#3483für humanitäre Hilfe, ECHO.
#3484Auch die nationalen europäischen Hilfen Garantieren, was uns alle schützt
#3485sollen besser koordiniert sein. Außerdem wollen wir in der Nothilfe
#3486stärker auf genderspezifische Bedürfnisse achten.
#3487Dazu gehören besonders die Bereiche sexuelle und reproduktive Gesundheit, Müttergesundheit und die Unterstützung von Überlebenden sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt.
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