Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.09.2026 PDF
#3453
in Bereichen wie Handel, Landwirtschaft, Energie, Fischerei, Außenpolitik und Klimaschutz, wie sie die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN vorgeben. Unser Ziel ist es auch, dass eine Wertschöpfung vor
#3454
Ort passiert und eine weiterverarbeitende Industrie aufgebaut wird.
#3455
Die Agenda 2030 definiert „wirtschaftliche Entwicklung“ nachhaltig.
#3456
Es geht um verbesserte Lebensperspektiven und nötiges wirtschaftliches Wachstum nicht auf Kosten des sozialen Zusammenhalts oder Garantieren, was uns alle schützt
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ökologischer Nachhaltigkeit zu erreichen.
#3458
Arme Länder sollen bei der Entwicklung ihrer Volkswirtschaften konkrete Unterstützung erhal ten, damit dies nachhaltig und selbstbestimmt gelingt.
#3459
Dies bedeutet auch, dass wir globale Verteilungsgerechtigkeit in einem System natürlich begrenzter Ressourcen neu denken.
#3460
Die EU-Mitgliedstaaten haben sich schon lange zu einer Erhöhung der Entwicklungsfinanzierung auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens verpflichtet – die immer noch nicht erreicht sind.
#3461
Wir sprechen uns klar dagegen aus, dass Ausgaben für Flüchtlinge
#3462
im Inland und innerhalb der Europäischen Union als Ausgaben für
#3463
die Entwicklungsfinanzierung gerechnet werden können. Vielmehr
#3464
brauchen wir einen verbindlichen Stufenplan, um das 0,7 ProzentZiel in der EU tatsächlich zu erreichen und zu halten.
#3465
Die wirtschaftlich starken Länder der EU stehen hier besonders in der Pflicht und müssen gemeinsam vorangehen. Mittelfristig soll die Zusätzlichkeit
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der Zusagen zur internationalen Klimafinanzierung gegenüber dem
#3467
0,7 Prozent Ziel sichergestellt werden.
#3468
Die knappen Entwicklungsgelder sollen vor allem den bedürftigsten Ländern zukommen.
#3469
Öffentlich-private Partnerschaften sollen dem Gemeinwohl und einer nachhaltigen Entwicklung und nicht den Renditeerwartungen der
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Anleger dienen. Sie dürfen nicht zu neuen Schuldenkrisen führen.
#3471
Eine Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge lehnen wir ab.
#3472
Die zunehmende Aushöhlung der Entwicklungszusammenarbeit lehnen wir ab.
#3473
Daher stellen wir uns gegen den Vorschlag der Europäischen Kommission, das eigenständige Budget für die
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Entwicklungszusammenarbeit aufzulösen und einem allgemeinen
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Instrument für Außenpolitik unterzuordnen.
#3476
Dabei sind Entwicklungsgelder nicht alles.
#3477
Wir setzen uns dafür ein, dass die EU konsequent die Kapitalflucht und Steuervermeidung aus Entwicklungs- und Schwellenländern begrenzt.
#3478
Dazu gehören Transparenzregister, das Austrocknen europäischer Steuersümpfe und die verpflichtende, länderbasierte Berichterstattung globaler
#3479
Konzerne, die in der EU ihren Sitz haben.
#3480
Der humanitäre Bedarf der Vereinten Nationen zur Vermeidung
#3481
von Hungersnöten und schlimmsten Katastrophen wird von der Staatengemeinschaft immer wieder nicht erfüllt, allerhöchstens erst nach wiederholten Appellen und Sondergipfeln. Wir wollen eine Stärkung
#3482
und ausreichende Finanzierung der europäischen und internationalen Organisationen in diesem Bereich; dazu zählt insbesondere auch eine finanziell bessere Ausstattung der europäischen Organisation
#3483
für humanitäre Hilfe, ECHO.


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