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vom 02.09.2026 PDF
#3444
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Wichtig ist dabei, dass sie diese Ziele nach innen und nach außen
#3445kohärent verfolgt und Widersprüche auflöst.
#3446Eine kohärente nachhaltige Politik ist nicht nur die beste Antwort auf die Herausforderungen weltweiter Flucht- und Migrationsbewegungen, sondern dient auch dem Recht aller Menschen auf ein gutes Leben und eine sichere Zukunft.
#3447Wir müssen endlich die strukturellen Ursachen der Zerstörung von Lebensgrundlagen konsequent angehen und globale Ungleichheit reduzieren.
#3448Unser Lebensstil, unsere Art zu konsumieren, unser Wirtschaftssystem zerstören die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen im Süden unseres Planeten.
#3449Europäische Unternehmen exportieren Rüstungsgüter in Krisengebiete, überfischen die Weltmeere, und unsere Gesellschaften nehmen in Kauf, dass unsere Agrarexporte andernorts die Existenz grundlage
#3450von Bäuer*innen wie auch der Kleinindustrie zerstören. Statt einer
#3451immer stärkeren Repression gegen Menschen auf der Flucht braucht
#3452es eine kohärente internationale Politik und strukturelle Reformen
#3453in Bereichen wie Handel, Landwirtschaft, Energie, Fischerei, Außenpolitik und Klimaschutz, wie sie die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN vorgeben. Unser Ziel ist es auch, dass eine Wertschöpfung vor
#3454Ort passiert und eine weiterverarbeitende Industrie aufgebaut wird.
#3455Die Agenda 2030 definiert „wirtschaftliche Entwicklung“ nachhaltig.
#3456Es geht um verbesserte Lebensperspektiven und nötiges wirtschaftliches Wachstum nicht auf Kosten des sozialen Zusammenhalts oder Garantieren, was uns alle schützt
#3457ökologischer Nachhaltigkeit zu erreichen.
#3458Arme Länder sollen bei der Entwicklung ihrer Volkswirtschaften konkrete Unterstützung erhal ten, damit dies nachhaltig und selbstbestimmt gelingt.
#3459Dies bedeutet auch, dass wir globale Verteilungsgerechtigkeit in einem System natürlich begrenzter Ressourcen neu denken.
#3460Die EU-Mitgliedstaaten haben sich schon lange zu einer Erhöhung der Entwicklungsfinanzierung auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens verpflichtet – die immer noch nicht erreicht sind.
#3461Wir sprechen uns klar dagegen aus, dass Ausgaben für Flüchtlinge
#3462im Inland und innerhalb der Europäischen Union als Ausgaben für
#3463die Entwicklungsfinanzierung gerechnet werden können. Vielmehr
#3464brauchen wir einen verbindlichen Stufenplan, um das 0,7 ProzentZiel in der EU tatsächlich zu erreichen und zu halten.
#3465Die wirtschaftlich starken Länder der EU stehen hier besonders in der Pflicht und müssen gemeinsam vorangehen. Mittelfristig soll die Zusätzlichkeit
#3466der Zusagen zur internationalen Klimafinanzierung gegenüber dem
#34670,7 Prozent Ziel sichergestellt werden.
#3468Die knappen Entwicklungsgelder sollen vor allem den bedürftigsten Ländern zukommen.
#3469Öffentlich-private Partnerschaften sollen dem Gemeinwohl und einer nachhaltigen Entwicklung und nicht den Renditeerwartungen der
#3470Anleger dienen. Sie dürfen nicht zu neuen Schuldenkrisen führen.
#3471Eine Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge lehnen wir ab.
#3472Die zunehmende Aushöhlung der Entwicklungszusammenarbeit lehnen wir ab.
#3473Daher stellen wir uns gegen den Vorschlag der Europäischen Kommission, das eigenständige Budget für die
#3474Entwicklungszusammenarbeit aufzulösen und einem allgemeinen
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