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vom 02.09.2026 PDF
#3313
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Wir lehnen sowohl die Öffnung des Instruments für Stabilität und Frieden für militärische Zwecke als auch den Plan der EUKommission ab, dieses Instrument ab 2021 gemeinsam mit den elf anderen außenpolitischen Finanzinstrumenten zum "Instrument
#3314für Nachbarschaft, Entwicklung und internationale Kooperation"
#3315zu verschmelzen. Dieser neue große Topf birgt die Gefahr, dass die
#3316Bekämpfung von Fluchtursachen militärisch gedacht wird.
#3317Stattdessen fordern wir eine Verdoppelung der Mittel im Bereich der zivilen Krisenprävention.
#3318Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete stoppen
#3319Europa exportiert Waffen und Rüstungsgüter in Kriegs- und Krisengebiete sowie in Diktaturen.
#3320Das wollen wir stoppen.
#3321Wirtschaftsinteressen dürfen nicht den Frieden gefährden.
#3322Da viele Rüstungskonzerne über Grenzen hinweg eng zusammenarbeiten, brauchen wir auch eine effektive, strenge und gemeinsame Rüstungsexportkontrolle in der EU.
#3323Es braucht einklagbare strenge Regeln und Sanktionsmöglichkeiten.
#3324Deshalb wollen wir Nichtregierungsorganisationen ein Verbandsklagerecht einräumen, um die Rechtmäßigkeit genehmigter Rüstungsexporte überprüfen zu lassen.
#3325Besonders viele Opfer weltweit fordert der Einsatz von kleinen und leichten Waffen. Die
#3326Bundesregierung muss zunächst den Export dieser Waffen und ihrer
#3327Munition an Drittstaaten komplett verbieten und nur wenige und gut
#3328begründete Ausnahmen ausschließlich im Rahmen von Missionen
#3329mit UN-Mandat zulassen. Ein solches Exportverbot für Kleinwaffen
#3330fordern wir auch auf europäischer Ebene. Auch wollen wir nicht,
#3331dass Überwachungssysteme zur Unterdrückung von Menschen in
#3332Diktaturen genutzt werden. Wir fordern daher, dass die Einhaltung
#3333der gemeinsamen Regeln für die Ausfuhrkontrolle von Militärtechnologie und Militärgütern (gemeinsamer Standpunkt des Rats von 2008) überprüft und Verstöße gerichtlich geahndet werden können.
#3334Im Rahmen der Überarbeitung der Dual-Use-Verordnung fordern wir
#3335die Einführung einer allgemeinen Menschenrechtsklausel, die nicht
#3336nur auf Überwachungstechnologie anzuwenden ist.
#3337Der Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag)
#3338zwischen den USA und Russland ist der wesentliche Pfeiler der internationalen Rüstungskontrolle und der europäischen Sicherheitsarchitektur.
#3339Die einseitige Aufkündigung dieses Vertrags durch die USRegierung wäre fatal.
#3340Seit 2014 gibt es substanzielle Vorwürfe gegen Garantieren, was uns alle schützt
#3341Russland, den Vertrag durch die Entwicklung eines neuen Raketensystems zu verletzen.
#3342Dennoch halten wir es für falsch, dieses Abkommen zu verlassen.
#3343Denn so steigt die Gefahr eines weltweiten nuklearen Wettrüstens dramatisch an – nicht nur zwischen den USA und Russland, sondern auch mit Blick auf andere Atommächte wie China,
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