Dokument lesen
-
vom 02.09.2026 PDF
#3269
Fenster schließen und zurück
Nationen
#3270die materielle und finanzielle Stärkung der OSZE
#3271die Stärkung des humanitären Völkerrechts und des
#3272internationalen Strafrechts zur Verfolgung schwerster
#3273Menschenrechtsverbrechen
#3274eine vertiefte und wirtschaftlich nachhaltige Partnerschaft
#3275zwischen EU und Afrika auf Augenhöhe
#32764.3 KRISEN VERMEIDEN, FRIEDEN
#3277UND SICHERHEIT GARANTIEREN
#3278Als Friedensmacht ist es oberste Pflicht von uns Europäer*innen,
#3279aktiv an einer globalen, multilateralen Friedensordnung im Rahmen
#3280der Vereinten Nationen mitzuarbeiten. Im Mittelpunkt muss eine
#3281Politik stehen, die verhindert, dass Krisen und Konflikte überhaupt
#3282entstehen.
#3283Von einer kohärenten, vollständig koordinierten Krisenprävention der EU sind wir noch weit entfernt.
#3284Wenn die EU ihre Rolle als zivile Macht ernst nimmt, darf sie nicht nur auf die Verteidigung schauen.
#3285Zivile und präventive Maßnahmen sind frühzeitig zu ergrei fen und nicht erst, wenn Konflikte schon entflammt sind. Das
#3286gilt besonders auch für Post-Konflikt-Situationen, auch in Regionen,
#3287die nicht im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Das
#3288Garantieren, was uns alle schützt
#3289Wiederaufflammen von Kriegen und gewaltsamen Konflikten lässt
#3290sich am besten verhindern, wenn frühzeitig in Kooperation mit lokalen Akteur*innen Strukturen vor Ort unterstützt und gegebenenfalls aufgebaut werden, die Sicherheit herstellen und die Versorgung aller Menschen in einer Region ermöglichen.
#3291Damit sich Friedenspolitik auf europäischer Ebene nicht nur
#3292am kleinsten gemeinsamen Nenner orientiert, setzen wir uns für das
#3293Prinzip von Mehrheitsentscheidungen in der Außen- und Sicherheitspolitik im Europäischen Rat ein.
#3294Eine zivile Säule des außenpolitischen Handelns, die Diplomatie, ist der nachhaltigere, stärkere Pfeiler einer menschenrechtsorientierten Friedens- und Außenpolitik.
#3295Dementsprechend wollen wir den Europäischen Auswärtigen Dienst
#3296ausbauen und auch die Aus- und Weiterbildung der Diplomat*innen
#3297stärken.
#3298Wir plädieren dafür, die konsularischen Dienste der Mitgliedsländer gemeinsam in europäischen Botschaften zu bündeln und dadurch Personalkapazitäten für die eigentlichen diplomatischen Aufgaben freizusetzen.
#3299Gerade in Zeiten zahlreicher Krisen und Konflikte wollen wir
Fenster schließen und zurück
Anzeige: