Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.09.2026 PDF
#308
Der Betrieb dieser Schrottmeiler birgt unbeherrschbare Risiken für alle Europäer*innen.
#309
Darüber hinaus fordern wir ein neues Regelwerk auf europäischer Ebene, das
#310
es Bürger*innen und Anrainerstaaten ermöglicht, Einfluss auf die
#311
Sicherheitsanforderungen für grenznahe Atomkraftwerke zu nehmen.
#312
Die Atomtransporte in Europa müssen systematischer erfasst, transparenter gemacht und auf ein Minimum beschränkt werden.
#313
Nur durch milliardenschwere staatliche Beihilfen rechnet sich
#314
der Bau von Atomkraftwerken in Europa überhaupt noch – und dient beispielsweise in Großbritannien indirekt auch den Atomwaffenprogrammen.
#315
Diese Subventionen sind möglich, weil immer noch auf Grundlage des längst überholten Euratom-Vertrags entschieden wird.
#316
Diese indirekten und direkten Subventionen müssen beendet werden.
#317
Alle Passagen dieses Vertrages, die Investitionen, Forschungsförderung und Genehmigungsprivilegien im Bereich der Atomkraft begünstigen
#318
und AKW-Projekten gegenüber anderen Energieträgern einen wettbewerbsverzerrenden Vorteil verschaffen, müssen gestrichen werden.
#319
Der AKW-Rückbau und die Entsorgung von Atommüll mitsamt transparenter Beteiligung und Mitwirkung der Bevölkerung bei der Endlagersuche sollen zur Kernaufgabe von Euratom werden.
#320
Zudem müssen die EU-weit geltenden einheitlichen Sicherheitsstandards wesentlich
#321
Erhalten, was uns erhält
#322
strenger werden. Ebenso verlangt die unterirdische Endlagerung hohe,
#323
einheitliche Mindestanforderungen. Darüber hinaus ist ein neues,
#324
einheitliches europäisches Haftungsregime mit deutlich höheren Anforderungen und einer Einbeziehung grenzüberschreitender Auswirkungen notwendig.
#325
Bei den Entscheidungen zu Euratom wollen wir in Zukunft ein klares demokratisches Mitspracherecht durch das Europäische Parlament.
#326
Um das Ziel von 100 Prozent erneuerbarer Energie in Europa für 2050 zu erreichen, muss die Förderung von Photovoltaik, Windenergie, Biomasse und anderen regenerativen Stromquellen auch auf europäischer Ebene noch stärker vorangetrieben werden.
#327
Damit die Energiewende europaweit gelingt, braucht es eine Erneuerbare-Energien-Union.
#328
Den Energiecharta-Vertrag, der Konzernen Sonderklagerechte einräumt und damit den Europäischen Gerichtshof
#329
in Luxemburg aushebelt, wollen wir hingegen kündigen.
#330
Klimabedingte Migration und Flucht würdevoll gestalten –
#331
Klimapass für Bewohner*innen von bedrohten Inselstaaten
#332
Für Millionen von Menschen weltweit ist die Klimakrise längst kein
#333
theoretisches Phänomen mehr.
#334
Neben einer grundlegenden Kehrtwende in der eigenen Klimapolitik ist es deshalb Aufgabe der EU, die betroffenen Länder technisch und finanziell bei der Anpassung an die
#335
Klimakrise und bei der Bewältigung ihrer Folgen zu unterstützen.
#336
Dennoch werden Menschen gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen.
#337
Wir wollen, dass die EU dazu beiträgt, diesen Menschen eine würdevolle und selbstbestimmte Migration zu ermöglichen – innerhalb ihres Landes, in ihrer Region, gegebenenfalls auch nach Europa. Historisch
#338
betrachtet, sind die westlichen Industriestaaten die Hauptverursacher


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