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vom 02.09.2026 PDF
#3177
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nationale Heimstätte des jüdischen Volkes und zum Wohle aller
#3178seiner Bewohner*innen sowie die Schaffung eines souveränen, lebensfähigen und demokratischen Staates Palästina auf der Grundlage der Grenzen von 1967 zu gewährleisten.
#3179Es kann nur eine gewaltfreie Lösung geben.
#3180Wir wenden uns mit aller Entschiedenheit gegen den Terror der Hamas. Die zunehmende Diskriminierung
#3181von Minderheiten in Israel lehnen wir genauso ab wie den illegalen Siedlungsbau.
#3182Während wir der palästinensischen Zivilgesellschaft nicht absprechen, selbst über gewaltfreie Strategien zur Be endigung der Besatzung zu entscheiden, lehnen wir einen Boykott Israels als Instrument deutscher und europäischer Außenpolitik
#3183ab. Wir wollen weiterhin mit allen Kräften in Israel und Palästi na
#3184zusammenarbeiten, die sich gegen eine Fortdauer der Besatzung,
#3185gegen eine Spaltung der israelischen Gesellschaft und für eine
#3186Zweistaatenlösung einsetzen.
#3187Seit drei Jahren tobt auch im Jemen ein brutaler Krieg, in dem
#3188die Huthi-Rebellen mit Unterstützung des Irans gegen die jemenitische Regierung und die von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz kämpfen.
#3189In dem unerbittlichen Krieg sind bereits mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen, 80 Prozent der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter viele Kinder.
#3190Die EU muss ihrer humanitären Verantwortung gerecht werden und
#3191alles dafür tun, um einen sofortigen Waffenstillstand der beteiligten Militärmächte und der Rebellen zu erreichen. Politisch muss auf die
#3192Kriegsparteien eingewirkt werden, um die Kampfhandlungen umgehend zu stoppen, die durch Saudi-Arabien errichtete Seeblocka de auf zulösen und Hilfsgüter ins Land zu lassen.
#3193Jegliche Lieferung von Waffen und Rüstungsgütern an Saudi-Arabien und die anderen
#3194kriegführenden Mitglieder der saudisch geführten Allianz muss ein
#3195Garantieren, was uns alle schützt
#3196Ende haben. Es darf nicht sein, dass die Europäische Union indirekt
#3197diesen Krieg auch noch anheizt.
#3198Demokratische Kräfte in der Türkei stärken
#3199Die Türkei ist nicht Erdoğan, Erdoğan ist nicht die Türkei.
#3200Alle Abstimmungen der vergangenen Jahre haben gezeigt: Rund die Hälfte der türkischen Wähler*innen wünscht sich eine demokratische und rechtsstaatliche Zukunft.
#3201Diese Kräfte – die trotz schwerster Repressalien und systematischer Verfolgung durch eine autoritäre und autokratische Regierung in der Türkei für Weltoffenheit eintreten – müssen wir unterstützen. Wir wollen deshalb alles politische Handeln auf
#3202europäischer Ebene und in den Mitgliedstaaten konsequent auf die
#3203Unterstützung der demokratischen Kräfte in der Türkei ausrichten.
#3204Wir verurteilen die von Präsident Erdoğan eingeschlagene Politik
#3205hin zu einem autoritären Präsidialsystem und die massiven Angriffe
#3206auf Oppositionelle, die Zivilgesellschaft, die Meinungs- und Pressefreiheit, die völkerrechtswidrigen Angriffe des türkischen Militärs auf Syrien und den Nordirak sowie die Abkehr von einem friedlichen
#3207und politischen Lösungsprozess in der Kurdenfrage. Es braucht nun
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