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vom 02.09.2026 PDF
#3121
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für Demokratie und Menschenrechte und die Einhaltung des Völkerrechts geben.
#3122Die uneingeschränkte Gültigkeit der Schlussakte von Helsinki, die Charta von Paris sowie die Prinzipien der OSZE
#3123leiten unsere Politik gegenüber Russland.
#3124Eine Lösung des Konfliktes in der Ukraine kann nur eine politische und diplomatische sein.
#3125Daher halten wir am Minsker Abkommen fest.
#3126Solange Russ land gegen dieses verstößt, muss die EU die gezielten Sanktionen aufrechterhalten.
#3127Wir wenden uns gegen jede Verletzung der Grund- und Menschenrechte von Aktivist*innen, Journalist*innen,
#3128Oppositionellen und Minderheiten in Russland. Wir unterstützen
#3129das zivilgesellschaftliche Engagement in Russland. Gemeinsam
#3130mit unseren russischen Partnern fordern und fördern wir die stärkere Kooperation mit demokratischen Nichtregierungsorganisatio nen und zivilgesellschaftlichen Initiativen.
#3131Denn diejenigen, die unter den Repressionen leiden, brauchen unsere volle Solidarität.
#3132Mit Sorge sehen wir Versuche von russischer Seite, die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten zu schwächen.
#3133Die russische Regierung hat kein Interesse an einem geschlossenen und demokratischen Europa.
#3134Das wurde durch die Hacks, die Wahlbeeinflussung über soziale Netzwerke und die erhebliche finanzielle Unterstützung antidemokratischer Kräfte in vielen europäischen
#3135Staaten deutlich. Darauf muss sich die Europäische Union noch
#3136besser einstellen. Die Antwort muss in einer Stärkung der EU und
#3137in einer Unterstützung demokratischer Kräfte in Russland liegen.
#3138Dabei sollte die Absicherung von sicherheits- und versorgungsrelevanten digitalen Systemen im Vordergrund stehen.
#3139Hier gibt es noch hohen Abstimmungs- und Handlungsbedarf innerhalb
#3140der EU.
#3141Sich in starker europäischer Solidarität entschieden gegen russische Menschen- und Völkerrechtsverletzungen zu stellen, bedeutet allerdings keinen Verzicht auf Selbstkritik.
#3142Wachsender Rechtsautokratismus ist nicht allein ein russisches, sondern auch ein europäisches Gesellschaftsphänomen: Hier steht nicht
#3143Russland gegen Europa, sondern beiderseits Rechtsautokratismus
#3144gegen Demokratie und Menschenrechte. Wo immer es möglich
#3145Garantieren, was uns alle schützt
#3146ist, suchen wir die Kooperation mit Russland, deshalb bleiben wir
#3147auch im Gespräch. Sicherheit, Frieden und Abrüstung lassen sich
#3148nicht erreichen, wenn man sich anschweigt.
#3149Europäisches Engagement für Stabilität und Frieden im Nahen
#3150Osten
#3151Der grausame Krieg in Syrien, der seit über sieben Jahren tobt, Hunderttausenden das Leben gekostet und Millionen von Menschen in die Flucht getrieben hat, findet vor Europas Haustür statt. Die
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