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vom 02.09.2026 PDF
#3109
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Russland versucht, die engere Zusammenarbeit der östlichen Staaten mit der EU zu verhindern.
#3110Dennoch unterstützen wir weiterhin die Schritte insbesondere der EU-assoziierten Länder der Östlichen Partnerschaft – also der Ukraine, der Republik Moldau und Georgiens – in Richtung europäische Integration und wollen ihnen den Weg zu einem EU-Beitritt offenhalten.
#3111Unter Präsident Putin hat Russland mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim, dem militärischen Vorgehen in der Ostukraine und mit dem militärischen Eingreifen in Syrien auf der Seite Assads zu einer erheblichen Verschärfung der internationalen Spannungen beigetragen.
#3112Putin führt Russland nicht nur innenpolitisch immer weiter weg von Demokratie, Freiheit, der Achtung der Menschenrechte und einer dringend nötigen sozialen und
#3113ökonomischen Modernisierung des Landes und seiner Strukturen,
#3114sondern handelt internationalen Verpflichtungen und Standards
#3115Garantieren, was uns alle schützt
#3116zuwider. Gerade bei unseren osteuropäischen Nachbarn hat das
#3117tiefe historische Erinnerungen hervorgerufen. Die Verletzung der
#3118territorialen Integrität anderer Staaten ist inakzeptabel. Die EU
#3119muss hier klar sein und ihre politischen und diplomatischen Anstrengungen für eine friedliche Lösung der Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus verstärken.
#3120Für uns ist klar: Es darf keine Abstriche in unserem Eintreten
#3121für Demokratie und Menschenrechte und die Einhaltung des Völkerrechts geben.
#3122Die uneingeschränkte Gültigkeit der Schlussakte von Helsinki, die Charta von Paris sowie die Prinzipien der OSZE
#3123leiten unsere Politik gegenüber Russland.
#3124Eine Lösung des Konfliktes in der Ukraine kann nur eine politische und diplomatische sein.
#3125Daher halten wir am Minsker Abkommen fest.
#3126Solange Russ land gegen dieses verstößt, muss die EU die gezielten Sanktionen aufrechterhalten.
#3127Wir wenden uns gegen jede Verletzung der Grund- und Menschenrechte von Aktivist*innen, Journalist*innen,
#3128Oppositionellen und Minderheiten in Russland. Wir unterstützen
#3129das zivilgesellschaftliche Engagement in Russland. Gemeinsam
#3130mit unseren russischen Partnern fordern und fördern wir die stärkere Kooperation mit demokratischen Nichtregierungsorganisatio nen und zivilgesellschaftlichen Initiativen.
#3131Denn diejenigen, die unter den Repressionen leiden, brauchen unsere volle Solidarität.
#3132Mit Sorge sehen wir Versuche von russischer Seite, die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten zu schwächen.
#3133Die russische Regierung hat kein Interesse an einem geschlossenen und demokratischen Europa.
#3134Das wurde durch die Hacks, die Wahlbeeinflussung über soziale Netzwerke und die erhebliche finanzielle Unterstützung antidemokratischer Kräfte in vielen europäischen
#3135Staaten deutlich. Darauf muss sich die Europäische Union noch
#3136besser einstellen. Die Antwort muss in einer Stärkung der EU und
#3137in einer Unterstützung demokratischer Kräfte in Russland liegen.
#3138Dabei sollte die Absicherung von sicherheits- und versorgungsrelevanten digitalen Systemen im Vordergrund stehen.
#3139Hier gibt es noch hohen Abstimmungs- und Handlungsbedarf innerhalb
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