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vom 02.09.2026 PDF
#3101
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Moldau und der Ukraine. Daran wollen wir festhalten und sie weiter
#3102ausbauen.
#3103Die demokratischen Entwicklungen – sei es in der Ukraine oder Armenien – verdeutlichen uns die Kraft der Zivilgesellschaft in diesen Ländern.
#3104Wir halten an einer Visaliberalisierung für alle Länder der Östlichen Partnerschaft fest.
#3105Klar ist für uns aber auch, dass diese Partnerländer noch einen weiten Weg vor sich haben.
#3106Europäische Grundwerte dürfen nicht für wirtschaftliche Interessen geopfert werden.
#3107Der Kampf gegen Korruption, demokratische und rechtsstaatliche Reformen und die Wahrung der Menschenrechte müssen in diesen Ländern noch stärker von der EU eingefordert und unterstützt werden.
#3108Die wichtige Anbindung der östlichen Nachbarn an die EU ist gleichzeitig eine Herausforderung für das Verhältnis zu Russland.
#3109Russland versucht, die engere Zusammenarbeit der östlichen Staaten mit der EU zu verhindern.
#3110Dennoch unterstützen wir weiterhin die Schritte insbesondere der EU-assoziierten Länder der Östlichen Partnerschaft – also der Ukraine, der Republik Moldau und Georgiens – in Richtung europäische Integration und wollen ihnen den Weg zu einem EU-Beitritt offenhalten.
#3111Unter Präsident Putin hat Russland mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim, dem militärischen Vorgehen in der Ostukraine und mit dem militärischen Eingreifen in Syrien auf der Seite Assads zu einer erheblichen Verschärfung der internationalen Spannungen beigetragen.
#3112Putin führt Russland nicht nur innenpolitisch immer weiter weg von Demokratie, Freiheit, der Achtung der Menschenrechte und einer dringend nötigen sozialen und
#3113ökonomischen Modernisierung des Landes und seiner Strukturen,
#3114sondern handelt internationalen Verpflichtungen und Standards
#3115Garantieren, was uns alle schützt
#3116zuwider. Gerade bei unseren osteuropäischen Nachbarn hat das
#3117tiefe historische Erinnerungen hervorgerufen. Die Verletzung der
#3118territorialen Integrität anderer Staaten ist inakzeptabel. Die EU
#3119muss hier klar sein und ihre politischen und diplomatischen Anstrengungen für eine friedliche Lösung der Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus verstärken.
#3120Für uns ist klar: Es darf keine Abstriche in unserem Eintreten
#3121für Demokratie und Menschenrechte und die Einhaltung des Völkerrechts geben.
#3122Die uneingeschränkte Gültigkeit der Schlussakte von Helsinki, die Charta von Paris sowie die Prinzipien der OSZE
#3123leiten unsere Politik gegenüber Russland.
#3124Eine Lösung des Konfliktes in der Ukraine kann nur eine politische und diplomatische sein.
#3125Daher halten wir am Minsker Abkommen fest.
#3126Solange Russ land gegen dieses verstößt, muss die EU die gezielten Sanktionen aufrechterhalten.
#3127Wir wenden uns gegen jede Verletzung der Grund- und Menschenrechte von Aktivist*innen, Journalist*innen,
#3128Oppositionellen und Minderheiten in Russland. Wir unterstützen
#3129das zivilgesellschaftliche Engagement in Russland. Gemeinsam
#3130mit unseren russischen Partnern fordern und fördern wir die stärkere Kooperation mit demokratischen Nichtregierungsorganisatio nen und zivilgesellschaftlichen Initiativen.
#3131Denn diejenigen, die unter den Repressionen leiden, brauchen unsere volle Solidarität.
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