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vom 02.09.2026 PDF
#3060
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Versprechen auch in die Realität umsetzen wird, damit Albanien und
#3061Mazedonien einen wichtigen und verdienten Schritt im langjährigen
#3062EU-Beitrittsprozess vorankommen können.
#3063Die EU steht in der politischen Verantwortung, das Vertrauen
#3064in das Beitrittsversprechen nicht zu enttäuschen und gleichzeitig
#3065den notwendigen Reformprozess in diesen Ländern mitzugestalten.
#3066Wir wollen dieses Versprechen durch eine engagiertere und tief greifende Zusammenarbeit mit möglichst vielen gesellschaftlichen
#3067Akteur*innen des Westbalkans glaubwürdig machen.
#3068Denn die Beitrittsperspektive ist ein wichtiger Motor für den sensiblen Friedensund Aussöhnungsprozess, für Transformation und Modernisierung in Garantieren, was uns alle schützt
#3069einer weiterhin fragilen Region.
#3070Und sie unterstützt vor allem diejenigen, die sich schon heute für mehr Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und den Schutz der Umwelt einsetzen. Klar ist aber
#3071auch, dass ausschließlich der politische Reformwille vor Ort und die
#3072Erfüllung der Kopenhagener Kriterien über das Tempo des weiteren
#3073Beitrittsprozesses und den EU-Beitritt selbst entscheiden. Bei den
#3074dringend notwendigen Reformen darf es keinen Rabatt geben: Gerade
#3075in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Grundwerte und Pressefreiheit,
#3076Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität, Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und Beilegung von bilateralen Konflikten müssen noch viele Fortschritte erzielt werden.
#3077Diese Herausforderungen bleiben für uns Ansporn für ein starkes Engagement.
#3078Das bedeutet in jedem einzelnen Fall, dass die Beitrittsvoraussetzungen der Kopenhagener Kriterien erreicht werden müssen, also die europäischen Werte und Regeln vollständig erfüllt werden.
#3079Wir wollen außerdem, dass die EU die Erweiterungspolitik zum Anlass nimmt, ihre innere Funktionsfähigkeit endlich entschlossen anzugehen.
#3080Transatlantische Partnerschaft neu ausrichten
#3081Der US-amerikanische Präsident Trump hat die transatlantische Partnerschaft in eine tiefe Krise gestürzt.
#3082Seine Präsidentschaft bringt massive Rückschritte beim Klimaschutz, bei der Anerkennung des Völkerrechts und der Verrechtlichung der internationalen Beziehungen.
#3083Multilaterale Organisationen geraten so ins Wanken.
#3084Die US-Administration versteht die EU als wirtschaftlichen Gegner und setzt auf eine nationalistische Strategie.
#3085Darauf braucht es eine geschlossene Antwort der EU-Mitgliedstaaten.
#3086Die EU darf sich von Präsident Trump nicht spalten lassen. Nur so kann Europa sich selbst behaupten.
#3087Dennoch ist die transatlantische Partnerschaft für uns ein zentraler Bezugspunkt europäischer Außen- und Sicherheitspolitik.
#3088Die USA sind mehr als ihr derzeitiger Präsident.
#3089Eine enge Zusammenarbeit mit unseren amerikanischen Partnern und Netzwerken progressiver Kräfte, die eine soziale, ökologische, friedliche und menschenrechtsbasierte Politik verfolgen, bleiben wesentlicher Pfeiler unserer Politik.
#3090Daher sollte die Europäische Union viel stärker auf eine Zusammenarbeit mit den US-Bundesstaaten sowie zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, vor allem in den Bereichen Ökologie, Bildung, Energie, Klimaschutz sowie Digitalisierung, setzen.
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