Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.09.2026 PDF
#279
Darüber hinaus schafft Kohleverbrennung gesundheitliche Probleme.
#280
Dabei gibt es längst Alternativen: erneuerbare Energien sind sauberer, sicherer, effizienter und mittlerweile auch billiger.
#281
Länder wie Frankreich, Dänemark, Schweden, Österreich, die Niederlande oder Italien haben sich der globalen Allianz für den Kohleausstieg (Powering Past Coal Alliance) angeschlossen,
#282
die sich für einen Kohleausstieg bis spätestens 2030 ausspricht.
#283
Diesen Vorreitern muss sich die Europäische Union inklusive Deutschland anschließen, statt an der klimaschädlichen Kohle festzuhalten.
#284
Der Export von dreckigem deutschem Kohlestrom untergräbt
#285
in Europa den Ausbau der Erneuerbaren. Kohlekraft schadet nicht
#286
nur dem Klima, sondern setzt auch hochgiftige Schadstoffe frei.
#287
Die hohen Folgekosten der Verbrennung von Kohle in Europa dürfen nicht weiter zulasten der Allgemeinheit gehen, die die Kosten und Risiken dafür trägt.
#288
Die Stromversorgung wird im Zuge der Abschaltung der unflexiblen, ineffizienten Kohle- und Atomkraft werke durch den Zubau erneuerbarer Energien sowie hocheffizientener
#289
Erhalten, was uns erhält
#290
Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sichergestellt, die zunehmend nur
#291
noch mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
#292
Ob CO₂, Quecksilber, Feinstaub oder Stickoxide: Überall sind Kohlekraftwerke als Hauptverursacher dabei.
#293
Deshalb müssen wir jetzt beginnen, Kohlekraftwerke abzuschalten.
#294
Daran muss sich Politik messen lassen.
#295
Wir brauchen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa einen
#296
vollständigen Kohleausstieg.
#297
Die hochgefährliche Atomkraft, deren Kosten und Risiken auf
#298
viele zukünftige Generationen abgewälzt werden, bekämpfen wir europaweit.
#299
Der dringend notwendige Kohleausstieg darf nicht dazu führen, dass Kohle durch Atom ersetzt wird. Die Atombranche etwa
#300
in Frankreich setzt auf eine Renaissance der französischen Atomkraft.
#301
Die dort diskutierte Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken lehnen wir ab.
#302
Es ist völlig unverantwortlich, dass Atomkraftwerke, die für eine Laufzeit von maximal 40 Jahren konzipiert wurden, nun trotz
#303
zunehmender Störfälle 60 Jahre am Netz bleiben sollen. Auch Belgien
#304
macht keine Anstalten, seine Schrottreaktoren vorzeitig stillzulegen.
#305
Die Laufzeiten für Atomkraftwerke sind auf ein absolutes Maximum
#306
von 40 Jahren zu begrenzen.
#307
Risiko-AKWs wie die französischen Reaktoren Cattenom und Fessenheim, das belgische Tihange oder das tschechische Temelín sind sofort abzuschalten.
#308
Der Betrieb dieser Schrottmeiler birgt unbeherrschbare Risiken für alle Europäer*innen.
#309
Darüber hinaus fordern wir ein neues Regelwerk auf europäischer Ebene, das


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