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vom 02.09.2026 PDF
#272
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Nur so kann Europa seinen Beitrag leisten, um die Klimakrise einzudämmen und die globale Erhitzung auf deutlich unter 2, möglichst 1,5 Grad zu begrenzen. Die CO₂-Emissionen müssen zudem bis 2030
#273um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Bei der
#274Energieeffizienz braucht es eine Verbesserung um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990, um ein maximales technisch mögliches Niveau der Energie effizienz für 2050 zu erreichen.
#275Diese Ziele müssen wir kontinuierlich überwachen und falls nötig anpassen.
#276Wenn der Klimawandel sich beschleunigt, ist es notwendig, schneller voranzukommen.
#277Die Verbrennung von Kohle ist die klimaschädlichste Form
#278der Stromerzeugung.
#279Darüber hinaus schafft Kohleverbrennung gesundheitliche Probleme.
#280Dabei gibt es längst Alternativen: erneuerbare Energien sind sauberer, sicherer, effizienter und mittlerweile auch billiger.
#281Länder wie Frankreich, Dänemark, Schweden, Österreich, die Niederlande oder Italien haben sich der globalen Allianz für den Kohleausstieg (Powering Past Coal Alliance) angeschlossen,
#282die sich für einen Kohleausstieg bis spätestens 2030 ausspricht.
#283Diesen Vorreitern muss sich die Europäische Union inklusive Deutschland anschließen, statt an der klimaschädlichen Kohle festzuhalten.
#284Der Export von dreckigem deutschem Kohlestrom untergräbt
#285in Europa den Ausbau der Erneuerbaren. Kohlekraft schadet nicht
#286nur dem Klima, sondern setzt auch hochgiftige Schadstoffe frei.
#287Die hohen Folgekosten der Verbrennung von Kohle in Europa dürfen nicht weiter zulasten der Allgemeinheit gehen, die die Kosten und Risiken dafür trägt.
#288Die Stromversorgung wird im Zuge der Abschaltung der unflexiblen, ineffizienten Kohle- und Atomkraft werke durch den Zubau erneuerbarer Energien sowie hocheffizientener
#289Erhalten, was uns erhält
#290Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sichergestellt, die zunehmend nur
#291noch mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
#292Ob CO₂, Quecksilber, Feinstaub oder Stickoxide: Überall sind Kohlekraftwerke als Hauptverursacher dabei.
#293Deshalb müssen wir jetzt beginnen, Kohlekraftwerke abzuschalten.
#294Daran muss sich Politik messen lassen.
#295Wir brauchen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa einen
#296vollständigen Kohleausstieg.
#297Die hochgefährliche Atomkraft, deren Kosten und Risiken auf
#298viele zukünftige Generationen abgewälzt werden, bekämpfen wir europaweit.
#299Der dringend notwendige Kohleausstieg darf nicht dazu führen, dass Kohle durch Atom ersetzt wird. Die Atombranche etwa
#300in Frankreich setzt auf eine Renaissance der französischen Atomkraft.
#301Die dort diskutierte Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken lehnen wir ab.
#302Es ist völlig unverantwortlich, dass Atomkraftwerke, die für eine Laufzeit von maximal 40 Jahren konzipiert wurden, nun trotz
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