Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#2632
Nährwerte wollen wir durch die leicht verständliche Lebensmittelampel kenntlich machen.
#2633
Es muss klar werden, wie viel Zucker, Salz und Fett Lebensmittel enthalten.
#2634
Für Transfettsäuren wollen wir einen gesetzlichen Grenzwert einführen.
#2635
Für sämtliche, auch verarbeitete Tierprodukte wollen wir eine EU-weite,
#2636
verbindliche und umfassende Haltungskennzeichnung einführen, damit Verbraucher*innen schnell erkennen können, wie ein Tier gehalten wurde.
#2637
Bereits die Einstiegsstufe soll so ausgestaltet sein, dass die Tiere ein Leben frei von Leid führen können. Die Kennzeichnung
#2638
soll ein echter Anreiz für eine bessere Tierhaltung sein – und gleichzeitig dafür sorgen, dass Bäuer*innen angemessen entlohnt werden.
#2639
Wenn tierische Erzeugnisse in Produkten enthalten sind oder bei der
#2640
Herstellung verwendet werden, muss das angegeben werden.
#2641
Wir wollen einen starken Verbraucher*innenschutz bei Finanzprodukten.
#2642
Zu oft werden schlechte Produkte an Verbraucher*innen vertrieben, in der Regel spielen dabei hohe Provisionen eine große
#2643
Rolle. Das wollen wir ändern. Deshalb wollen wir schrittweise eine
#2644
komplette Abkehr von Provisionen hin zu einer qualitativ hochwer tigen Beratung auf Honorarbasis für alle.
#2645
Beratung muss individuell Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2646
angepasst sein und den Anleger*innen stets den Weg zu guten Finanzprodukten weisen.
#2647
Digitale Verbraucher*innenrechte stärken
#2648
Datenschutz schützt nicht nur Daten, sondern vor allem unsere
#2649
Privatsphäre und unsere Menschenwürde.
#2650
Datenschutz ist auch Verbraucher *innen schutz.
#2651
Vor allem unsere persönlichen Vorlieben und Interessen gehen niemanden etwas an.
#2652
Informationelle Selbstbestimmung ist ein zentrales Grundrecht.
#2653
Aber es ist gerade in Zeiten der Digitalisierung, der Plattformökonomie und des „Internets der Dinge“ neu herausgefordert.
#2654
Produkte und Kaufgewohnheiten haben sich fundamental geändert.
#2655
Aber welche personenbeziehbare Daten im Internet preisgege ben, gesammelt und gespeichert werden, das sollen die Betroffenen selbstbestimmt entscheiden können – und nicht Internet-Giganten wie Google oder Facebook.
#2656
Mit der von den europäischen GRÜNEN hart erkämpften Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) hat die EU einen Meilenstein für modernen Datenschutz gesetzt. Sie sorgt dafür, dass die weltweiten
#2657
Datenkonzerne in die Schranken gewiesen werden, und zeigt, dass
#2658
wir als Europäische Union gemeinsam Standards setzen können, die
#2659
weltweite Ausstrahlung haben. Ihre Umsetzung in der Praxis werden
#2660
wir genau beobachten, sie wo nötig konkretisieren und weiter verbessern.
#2661
Auch die zur Realisierung einer europaweit einheitlichen Aufsicht geschaffenen Strukturen wollen wir evaluieren und stärken.
#2662
So fordern wir bei der „E-Privacy“-Verordnung zum Schutz unserer elektronischen Kommunikation unter anderem, dass mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Sprachassistenzsystemen wie Alexa oder Siri schon vom Werk aus gemäß der Grundsätze „Privacy


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