Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 03.09.2026 PDF
#2589
oder der sexuellen Ausrichtung außerhalb des Arbeitsmarktes.
#2590
International anerkannte Menschenrechte würden in der EU eine Rechtsgrundlage erhalten, und die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung würde auf europäischer Ebene rechtlich umgesetzt, wie zum Beispiel das Recht auf Zugang zu allen Bildungseinrichtungen und das Recht auf selbstbestimmtes
#2591
Wohnen. Doch seit Jahren wird ihre Verabschiedung durch die
#2592
deutsche Bundesregierung blockiert. Wir GRÜNEN kämpfen weiter
#2593
gegen die Blockade und für den effektiven Schutz gegen Diskriminierung auch außerhalb des Arbeitsmarktes.
#2594
Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2595
Wir wollen, dass auch Menschen mit Behinderungen das Recht
#2596
auf Freizügigkeit für sich nutzen können, ohne dass sozialrechtliche Vorschriften der Mitgliedstaaten das verhindern. Auch Menschen mit
#2597
umfassender Betreuung sollen das Wahlrecht erhalten – das betrifft allein in Deutschland 81.000 Menschen.
#2598
Wer GRÜN wählt, stimmt für
#2599
die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der EU
#2600
Inklusion, Selbstbestimmung und Barrierefreiheit
#2601
das Wahlrecht für alle Menschen mit Behinderung
#2602
3.8 EUROPAS VERBRAUCHER*INNEN
#2603
STÄRKEN
#2604
Wir treten für ein Europa ein, in dem die Rechte der Verbrau cher*innen effektiv geschützt werden, auch grenzüberschreitend.
#2605
Denn im europäischen Binnenmarkt bewegen sich Waren, Kapital, Dienstleistungen und Personen frei.
#2606
Wir wollen sicherstellen, dass die Menschen in Europa vor gesundheitlichen und finanziellen Gefahren geschützt
#2607
werden und dass sie wissen, was sie konsumieren. Sie müssen ihre
#2608
Rechte gegenüber Unternehmen wirksam geltend machen können.
#2609
Der Verbraucher*innenschutz in der Europäischen Union ist
#2610
eine Erfolgsgeschichte: Die Datenschutzgrundverordnung, die
#2611
Abschaffung der Roaming-Gebühren, das Verbot von Tierversuchen
#2612
zur Herstellung von Kosmetika, das „Bankkonto für alle“ und ein
#2613
Schnellwarnsystem für als gefährlich gemeldete Produkte sind nur
#2614
einige wenige Beispiele.
#2615
Doch es gibt auch Probleme. Schon im September 2015 wurden
#2616
die Abgasmanipulationen an VW-Dieselautos bekannt – welche Ansprüche die Kund*innen geltend machen können, ist aber noch immer Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2617
unklar. Das liegt daran, dass für einzelne Verbraucher*innen Aufwand
#2618
und Risiko rechtlicher Schritte derart hoch sind, dass Unternehmen
#2619
trotz betrügerischer Geschäftspraktiken selten Folgen fürchten müssen.


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