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vom 03.09.2026 PDF
#2463
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Der Europäische Gerichtshof hat im Frühjahr 2018 geurteilt, dass ein in einem Mitgliedsland anerkanntes eingetragenes Paar auch in einem anderen als solches anerkannt werden muss.
#2464Jetzt gilt es, diese Rechtsprechung auch in allen Mitgliedsländern durchzusetzen.
#2465Innerhalb der EU gibt es aber auch Positivbeispiele, von denen wir lernen können.
#2466In Ländern wie Irland, Malta und Dänemark können Trans* Personen eine Anpassung der Geschlechtszugehörigkeit vornehmen, ohne sich einem entwürdigenden Gutachten zu unterziehen.
#2467Wir wollen, dass in allen EU-Staaten Vornamen- und Personenstandsänderungen durch einen unkomplizierten Verwaltungsakt ermöglicht werden.
#2468Eine Geschlechtszugehörigkeit kann schließlich nur von den betreffenden Menschen selbst festgelegt werden.
#2469Wer GRÜN wählt, stimmt für
#2470mehr Geld für das „Programm für die Förderung von
#2471Vielfalt“
#2472die europaweite Anerkennung eingetragener Partnerschaften, gleichgeschlechtlicher Ehen und Regenbogenfamilien eine einfache Änderung des Personenstandes bei Anpassung
#2473der Geschlechtszugehörigkeit
#2474den Wegfall von entwürdigenden Gutachten bei der
#2475Geschlechtsanpassung
#2476Sichern und stärken, was uns ausmacht
#24773.6 GEGEN DISKRIMINIERUNG UND
#2478AUSGRENZUNG – MENSCHENFEINDLICHKEIT BEKÄMPFEN
#2479Europa zeichnet sich durch Diversität und ein Miteinander verschiedener Religionen, Sprachen, Kulturen und Bräuche aus.
#2480Um noch besser zusammenzuwachsen, müssen wir stärker gegen Hass und
#2481Menschenfeindlichkeit gegenüber bestimmten Gruppen vorgehen
#2482und die Gleichheit vor dem Gesetz sicherstellen.
#2483Niemand darf in Europa aufgrund seiner Herkunft, seines Aussehens oder seines Glaubens diskriminiert oder angefeindet werden.
#2484Das ist auch durch die Europäische Grundrechtecharta verboten.
#2485Aber die Realität sieht anders aus: In den letzten Jahren steigen in einigen Mitgliedstaaten körperliche und verbale Angriffe auf Minderheiten und Einzelpersonen wieder.
#2486Die EU muss des halb die Bekämpfung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit stärker voranbringen.
#2487Rassismus nimmt zu. Menschen werden auch aufgrund ihrer
#2488Hautfarbe oder ethnischen Zugehörigkeit im öffentlichen Raum, bei
#2489der Arbeit, in der Schule oder Kita angefeindet oder gar angegriffen.
#2490Zusätzlich führen unterschwelliger Rassismus und Diskriminierungen im Alltag, zum Beispiel bei der Wohnungssuche, zu einer kontinuierlichen Benachteiligung und Belastung der betroffenen Menschen.
#2491Dem stellen wir uns entschieden entgegen und streiten für ein demokratisches Miteinander. Dafür braucht es gesellschaftlicher
#2492Sensibilisierung für das Problem Rassismus, den Abbau bestehender
#2493Diskriminierungen und effektiver Strategien, beispielsweise zur Stärkung von Betroffenen („Empowerment“).
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