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vom 03.09.2026 PDF
#2457
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In einigen EU-Mitgliedstaaten gelten sogenannte „AntiPropaganda“-Gesetze, die Diskriminierung und Hass gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queer* Menschen befördern,
#2458indem etwa im Schulunterricht nicht mehr über Sexualität und Homosexualität gesprochen werden darf.
#2459In Ungarn gibt es staatlich orchestrierte Angriffe auf Wissenschaftler*innen, die sich mit Diskriminierung aufgrund von sexueller und geschlechtlicher Identität befassen.
#2460Wir packen die bestehenden Probleme an und stocken die Mittel für Aufklärungsarbeit und das „Programm für die Förderung von Vielfalt“ auf.
#2461Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2462Wir fordern eine europaweite Anerkennung eingetragener Partnerschaften und gleichgeschlechtlicher Ehen und Regenbogenfamilien und die damit verbundene Anerkennung ihrer Rechte als ersten Schritt auf dem Weg zur Öffnung der Ehe in ganz Europa.
#2463Der Europäische Gerichtshof hat im Frühjahr 2018 geurteilt, dass ein in einem Mitgliedsland anerkanntes eingetragenes Paar auch in einem anderen als solches anerkannt werden muss.
#2464Jetzt gilt es, diese Rechtsprechung auch in allen Mitgliedsländern durchzusetzen.
#2465Innerhalb der EU gibt es aber auch Positivbeispiele, von denen wir lernen können.
#2466In Ländern wie Irland, Malta und Dänemark können Trans* Personen eine Anpassung der Geschlechtszugehörigkeit vornehmen, ohne sich einem entwürdigenden Gutachten zu unterziehen.
#2467Wir wollen, dass in allen EU-Staaten Vornamen- und Personenstandsänderungen durch einen unkomplizierten Verwaltungsakt ermöglicht werden.
#2468Eine Geschlechtszugehörigkeit kann schließlich nur von den betreffenden Menschen selbst festgelegt werden.
#2469Wer GRÜN wählt, stimmt für
#2470mehr Geld für das „Programm für die Förderung von
#2471Vielfalt“
#2472die europaweite Anerkennung eingetragener Partnerschaften, gleichgeschlechtlicher Ehen und Regenbogenfamilien eine einfache Änderung des Personenstandes bei Anpassung
#2473der Geschlechtszugehörigkeit
#2474den Wegfall von entwürdigenden Gutachten bei der
#2475Geschlechtsanpassung
#2476Sichern und stärken, was uns ausmacht
#24773.6 GEGEN DISKRIMINIERUNG UND
#2478AUSGRENZUNG – MENSCHENFEINDLICHKEIT BEKÄMPFEN
#2479Europa zeichnet sich durch Diversität und ein Miteinander verschiedener Religionen, Sprachen, Kulturen und Bräuche aus.
#2480Um noch besser zusammenzuwachsen, müssen wir stärker gegen Hass und
#2481Menschenfeindlichkeit gegenüber bestimmten Gruppen vorgehen
#2482und die Gleichheit vor dem Gesetz sicherstellen.
#2483Niemand darf in Europa aufgrund seiner Herkunft, seines Aussehens oder seines Glaubens diskriminiert oder angefeindet werden.
#2484Das ist auch durch die Europäische Grundrechtecharta verboten.
#2485Aber die Realität sieht anders aus: In den letzten Jahren steigen in einigen Mitgliedstaaten körperliche und verbale Angriffe auf Minderheiten und Einzelpersonen wieder.
#2486Die EU muss des halb die Bekämpfung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit stärker voranbringen.
#2487Rassismus nimmt zu. Menschen werden auch aufgrund ihrer
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