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vom 03.09.2026 PDF
#2441
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Weitere Mitgliedstaaten bieten die Möglichkeit einer eingetragenen Partnerschaft.
#2442Nur in sechs Mitgliedstaaten ist noch keinerlei rechtliche Absicherung
#2443vorgesehen. Obwohl vielerorts Gleichberechtigung auf dem Papier
#2444besteht, werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung
#2445und Geschlechtsidentität immer noch abgewertet oder benachteiligt.
#2446Rechtsnationale Kräfte versuchen, in ihrem Kampf gegen eine demokratische und freie Gesellschaft autoritäre und patriarchale
#2447Wertvorstellungen wieder zum Gesellschaftsideal zu machen. Der
#2448Schutz von Minderheiten gehört jedoch zu den Grundwerten der Europäischen Union.
#2449Wir stehen in ganz Europa an der Seite der LSBTIQ* und stellen uns den Angriffen gegen ihre Gleichberechtigung entgegen.
#2450Wir engagieren uns im Zuge der gemeinsamen Außenpolitik der EU sowie in der Entwicklungszusammenarbeit für ihre Rechte
#2451und wollen ihnen bei Verfolgung in der EU Schutz und Asyl bieten.
#2452Wir wollen, dass die EU in ihrer Außen-, Handels- und Menschenrechtspolitik als Garantin der Grundrechte und Grundfreiheiten auftritt.
#2453Die EU-Förderung von gemeinsamen Projekten in Grenzregionen muss die Themen Vielfalt und Antidiskriminierung mit einschließen.
#2454Auch gegenüber ihren Dialogpartner*innen in aller Welt muss die EU immer betonen: Die Verfolgung von Menschen aufgrund
#2455ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität ist eine
#2456schwere Verletzung der universellen Menschenrechte.
#2457In einigen EU-Mitgliedstaaten gelten sogenannte „AntiPropaganda“-Gesetze, die Diskriminierung und Hass gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queer* Menschen befördern,
#2458indem etwa im Schulunterricht nicht mehr über Sexualität und Homosexualität gesprochen werden darf.
#2459In Ungarn gibt es staatlich orchestrierte Angriffe auf Wissenschaftler*innen, die sich mit Diskriminierung aufgrund von sexueller und geschlechtlicher Identität befassen.
#2460Wir packen die bestehenden Probleme an und stocken die Mittel für Aufklärungsarbeit und das „Programm für die Förderung von Vielfalt“ auf.
#2461Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2462Wir fordern eine europaweite Anerkennung eingetragener Partnerschaften und gleichgeschlechtlicher Ehen und Regenbogenfamilien und die damit verbundene Anerkennung ihrer Rechte als ersten Schritt auf dem Weg zur Öffnung der Ehe in ganz Europa.
#2463Der Europäische Gerichtshof hat im Frühjahr 2018 geurteilt, dass ein in einem Mitgliedsland anerkanntes eingetragenes Paar auch in einem anderen als solches anerkannt werden muss.
#2464Jetzt gilt es, diese Rechtsprechung auch in allen Mitgliedsländern durchzusetzen.
#2465Innerhalb der EU gibt es aber auch Positivbeispiele, von denen wir lernen können.
#2466In Ländern wie Irland, Malta und Dänemark können Trans* Personen eine Anpassung der Geschlechtszugehörigkeit vornehmen, ohne sich einem entwürdigenden Gutachten zu unterziehen.
#2467Wir wollen, dass in allen EU-Staaten Vornamen- und Personenstandsänderungen durch einen unkomplizierten Verwaltungsakt ermöglicht werden.
#2468Eine Geschlechtszugehörigkeit kann schließlich nur von den betreffenden Menschen selbst festgelegt werden.
#2469Wer GRÜN wählt, stimmt für
#2470mehr Geld für das „Programm für die Förderung von
#2471Vielfalt“
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