Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.09.2026 PDF
#2103
mitzustimmen.
#2104
Wir treten dafür ein, dass Unionsbürger*innen an ihrem stän digen Wohnsitz überall in der EU mitwählen dürfen, wenn sie seit fünf Jahren dort leben – und nicht nur für Kommunalparlamente und das Europäische Parlament, sondern auch bei regionalen und nationalen Wahlen.
#2105
Als nächsten Schritt wollen wir das kommunale Wahlrecht auch Menschen ohne deutschen Pass oder Unionsbürger*innenschaft eröffnen.
#2106
Für die Europawahlen unterstützen wir weiterhin das Prinzip der europäischen Spitzenkandidat*innen und transnationalen Listen. Sobald die Möglichkeit einer transnationalen Liste besteht,
#2107
sollten die Spitzenkandidat*innen eine europäische Parteiliste anführen.
#2108
Zugleich halten wir an der Position fest, dass Präsident*in der Europäischen Kommission nur werden kann, wer zuvor als
#2109
Spitzenkandidat*in angetreten war.
#2110
Wir wollen, dass das Kollegium der EU-Kommissar*innen mindestens zu 50 Prozent mit Frauen besetzt ist.
#2111
Zur anstehenden Wahl im Mai ist eine Änderung des Wahlrechts aufgrund der Kürze der Zeit ausgeschlossen. Für
#2112
die Zukunft wollen wir ein europäisches Wahlrecht mit transnationalen Listen, demokratischen Mindeststandards für Listenaufstellungen, Mindestquotierungen sowie Transparenzregeln für die Parteienfinanzierung.
#2113
Wir wollen die Kontrollrechte des Europaparlaments stärken.
#2114
Dazu braucht es das Recht, Zeugen und Gesprächspartner vorzuladen, damit willkürliche Absagen zu Parlamentsanhörungen aufhören.
#2115
Außerdem muss das Plenum des Europaparlaments über die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses abstimmen, wenn
#2116
25 Prozent der Mitglieder es verlangen.
#2117
Zur Änderung der Verträge unterstützen wir die Einberufung
#2118
eines Europäischen Konvents oder einer gewählten verfassungsgebenden Versammlung.
#2119
Über ihre Vorschläge sollten dann die EU-Bürger*innen durch ein EU-weites Referendum zusammen
#2120
mit den Mitgliedstaaten, diese möglichst mit einer qualifizierten
#2121
Mehrheit, endgültig entscheiden können.
#2122
An der Umfrage der EU-Kommission zur Zeitumstellung
#2123
haben 4,6 Millionen Menschen teilgenommen und ein klares Votum für ein Ende der Zeitumstellung abgegeben.
#2124
Dies begrüßen wir und werden uns weiterhin für das Ende der Zeitumstellung
#2125
einsetzen.
#2126
Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2127
Wer GRÜN wählt, stimmt für
#2128
eine Stärkung des Europäischen Parlaments
#2129
mehr Transparenz und Abstimmung nach Mehrheitsprinzip
#2130
im Europäischen Rat
#2131
ein verbindliches Lobbyregister
#2132
mehr direkte Demokratie durch die Aufwertung der Europäischen Bürgerinitiative 3.3 EINWANDERUNG GESTALTEN,
#2133
FLÜCHTLINGE SCHÜTZEN,


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