Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.09.2026 PDF
#2037
die Anwendbarkeit der EU-Grundrechtecharta auf natio nale
#2038
Gesetze
#2039
die systematische Prüfung von Rechtsstaatlichkeit und
#2040
Menschenrechten in allen EU-Mitgliedstaaten
#2041
schärfere Maßnahmen gegen Korruption und bei
#2042
Missachtung der europäischen Werte
#2043
ein europäisches Whistleblower*innen-Schutzgesetz
#2044
einen Fonds für Demokratie- und Menschenrechtsaktivist*innen in der EU 3.2 EUROPÄISCHE DEMOKRATIE
#2045
STÄRKEN
#2046
Wir wollen die Entscheidungsprozesse in der Europäischen Union
#2047
noch demokratischer machen, das Parlament stärken und die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger*innen verbessern.
#2048
So ist das Europäische Parlament direkt gewählt, jedoch dem
#2049
Europäischen Rat und dem Ministerrat noch immer nicht in allen
#2050
Politikfeldern gleichgestellt, zum Beispiel in der Steuerpolitik
#2051
oder der Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Das muss sich
#2052
dringend ändern: Das Europäische Parlament soll in allen Bereichen gleichberechtigt mit dem Rat entscheiden können und ein eigenes vollwertiges Initiativrecht für europäische Gesetzgebung
#2053
Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2054
erhalten.
#2055
Die wachsende Bedeutung einer starken EU als Vertreterin der europäischen Bevölkerung in der Welt, als Gegengewicht gegen die Interessen multinationaler Unternehmen und als Streiterin für Frieden, Nachhaltigkeit und eine gerechte globale Entwicklung gerät mit der Nationalstaatsidee des 19. und 20. Jahrhunderts in ein immer größeres Spannungsverhältnis.
#2056
Die EU soll kein zentralistischer Superstaat sein.
#2057
Gleichzeitig müssen die demokratische Legitimation der EU und die Einflussmöglichkeiten der Bürger*innen mit dem Gewicht der Aufgaben der EU Schritt
#2058
halten. Die europäische Zivilgesellschaft und die politischen
#2059
Akteur*innen in EU und Mitgliedstaaten müssen in den nächsten Jahren entscheiden, wie sie auf dem Weg der politischen Integration vorankommen wollen.
#2060
Wir wollen eine breite Diskussion über Unionsmodelle wie die
#2061
Vereinigten Staaten von Europa, den föderativen Bundesstaat oder
#2062
die Europäische Republik führen und in die Gesellschaft tragen. Als
#2063
Teil dieser Frage ist auch zu klären, wie die Rolle der Regionen innerhalb der Europäischen Union gestärkt werden kann, also etwa, ob es ausreicht, das Subsidiaritätsprinzip auszuweiten, oder ob in mehr Autonomie und Souveränität der Regionen unter einem europäischen Dach auch Chancen liegen.
#2064
Mittelfristig treten wir dafür ein, den Rat in eine zweite Kammer zu überführen.
#2065
Wir wollen diskutieren, ob diese aus den Regierungen der Mitgliedstaaten oder den Regionen zusammengesetzt ist.
#2066
Diese zweite Kammer bildet zusammen mit dem Europäischen Parlament die Legislative.
#2067
Bei Gesetzgebungsverfahren sollen Fristen eingeführt werden,


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