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vom 02.09.2026 PDF
#2027
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In vielen Ländern schränken Regierungen den Einfluss und Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Initiativen, von Künstler*innen und Journalist*innen systematisch ein. Doch Demokratie kann ohne
#2028eine aktive politische Zivilgesellschaft nicht funktionieren.
#2029Um den Einschränkungen zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume („shrinking spaces“) entgegenzutreten, ist ein Fonds für Demokratie- und Menschenrechtsverteidiger*innen innerhalb der EU sinnvoll.
#2030Darüber hinaus streben wir die Einführung der Rechtsform eines „Europäischen eingetragenen Vereins“ an,
#2031um Nichtregierungsorganisationen europaweit der Willkür der
#2032Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2033Nationalregierungen zu entziehen und ihren Status europäisch
#2034zu schützen.
#2035So können jene, die sich hier für Demokratie einsetzen, unterstützt werden.
#2036Wer GRÜN wählt, stimmt für
#2037die Anwendbarkeit der EU-Grundrechtecharta auf natio nale
#2038Gesetze
#2039die systematische Prüfung von Rechtsstaatlichkeit und
#2040Menschenrechten in allen EU-Mitgliedstaaten
#2041schärfere Maßnahmen gegen Korruption und bei
#2042Missachtung der europäischen Werte
#2043ein europäisches Whistleblower*innen-Schutzgesetz
#2044einen Fonds für Demokratie- und Menschenrechtsaktivist*innen in der EU 3.2 EUROPÄISCHE DEMOKRATIE
#2045STÄRKEN
#2046Wir wollen die Entscheidungsprozesse in der Europäischen Union
#2047noch demokratischer machen, das Parlament stärken und die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger*innen verbessern.
#2048So ist das Europäische Parlament direkt gewählt, jedoch dem
#2049Europäischen Rat und dem Ministerrat noch immer nicht in allen
#2050Politikfeldern gleichgestellt, zum Beispiel in der Steuerpolitik
#2051oder der Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Das muss sich
#2052dringend ändern: Das Europäische Parlament soll in allen Bereichen gleichberechtigt mit dem Rat entscheiden können und ein eigenes vollwertiges Initiativrecht für europäische Gesetzgebung
#2053Sichern und stärken, was uns ausmacht
#2054erhalten.
#2055Die wachsende Bedeutung einer starken EU als Vertreterin der europäischen Bevölkerung in der Welt, als Gegengewicht gegen die Interessen multinationaler Unternehmen und als Streiterin für Frieden, Nachhaltigkeit und eine gerechte globale Entwicklung gerät mit der Nationalstaatsidee des 19. und 20. Jahrhunderts in ein immer größeres Spannungsverhältnis.
#2056Die EU soll kein zentralistischer Superstaat sein.
#2057Gleichzeitig müssen die demokratische Legitimation der EU und die Einflussmöglichkeiten der Bürger*innen mit dem Gewicht der Aufgaben der EU Schritt
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