Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 05.09.2026 PDF
#1327
Darum fordern wir, dass Praktika verpflichtend entlohnt werden.
#1328
Dazu gehört auch ein Programm der Europäischen Investitionsbank für zukunftsfähige Start-ups, die überall in Europa von jungen Gründerinnen und Gründern auf den Weg gebracht werden. Dabei soll
#1329
Geschlechtergerechtigkeit als Vergabekriterium verankert werden und
#1330
sollen insbesondere Gründerinnen gefördert werden. Denn Länder
#1331
mit leeren Kassen und Zombie-Banken können die Jugendgarantie
#1332
nicht mit Leben füllen.
#1333
Viele Jugendliche haben in ihren Heimatländern derzeit oft keine Chance auf eine Arbeit.
#1334
Die EU soll ihnen dabei helfen, eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz in einem anderen europäischen Land zu finden, wenn sie dies wünschen.
#1335
Wer GRÜN wählt, stimmt für
#1336
Investitionen in Europas Infrastruktur, Klimaschutz,
#1337
erneuerbare Energien und emissionsfreie Mobilität
#1338
die Stärkung von Gründer*innen
#1339
den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit
#1340
Ausbildung und Praktika mit fairer Bezahlung
#1341
2.3 DIE EUROZONE VOR KÜNFTIGEN
#1342
KRISEN SCHÜTZEN
#1343
Der Euro ist unsere gemeinsame Währung. Er wurde eingeführt, um
#1344
Wohlstand zu schaffen und dazu beizutragen, dass Europa noch
#1345
enger zusammenwächst – auch in unserem Alltag. Vieles davon
#1346
hat der Euro bereits eingelöst. Wo er versagt hat, liegt das an den
#1347
Konstruktionsfehlern der Währungsunion. Wir stehen zum Euro, doch
#1348
Stärken, was uns zusammenhält
#1349
wir wollen die Währungsunion besser machen. Gerade die deutsche
#1350
Bundesregierung hat das immer wieder verhindert. Wir wollen die
#1351
Zeit der Flickschusterei überwinden und einen Euro schaffen, der die
#1352
Europäer*innen zusammenführt.
#1353
Dieses Versprechen wurde in der Vergangenheit zu oft nicht
#1354
eingelöst. Mit einer harten und übertriebenen Sparpolitik wurden
#1355
Finanz- und Eurokrise unnötig verlängert. Gleichzeitig haben sich
#1356
die Staats- und Regierungschef*innen, und allen voran die Bundesregierung, einen schlanken Fuß gemacht und viel zu sehr auf die Europäische Zentralbank vertraut, die mit niedrigen Zinsen und weitreichenden Maßnahmen die Kohlen aus dem Feuer holen musste.
#1357
Das darf nicht so bleiben.


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