Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 05.09.2026 PDF
#1155
möchten wir die Währungsunion so weiterentwickeln, dass weite re Krisen vermieden werden können und im Falle einer Krise trotzdem die nötigen Instrumente zur Stabilisierung der Wirtschaft einsatzbereit sind.
#1156
Wir dürfen nicht wieder in eine Situation kommen, in der allein die Europäische Zentralbank ihrer Verantwortung für die
#1157
Stabilisierung der Wirtschaft nachkommt.
#1158
Der Binnenmarkt soll so ausgestaltet werden, dass er die Rechte von Umwelt, Verbraucher*innen und Arbeitnehmer*innen umfassend schützt.
#1159
Europäischer Zusammenhalt heißt, allen Menschen in der EU
#1160
soziale Rechte zu garantieren, sie überall durchzusetzen und einklagbar zu machen.
#1161
Gerade Jugendliche brauchen eine Perspektive.
#1162
Alle Menschen in der EU müssen sich auf faire Löhne und Arbeitsbedingungen, auf einen Schutz vor Armut und Ausbeutung verlassen können, gerade auch, wenn sie in unterschiedlichen Ländern leben
#1163
und arbeiten. Durch die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen
#1164
wird dieses Ziel konterkariert.
#1165
Stärken, was uns zusammenhält
#1166
2.1 EU-HAUSHALT NEU AUFSTELLEN
#1167
Europa muss in allen Mitgliedstaaten spürbar sein. Aber Europa gibt
#1168
es nicht umsonst.
#1169
Daher ist für uns klar: Je mehr Aufgaben wir auf die Ebene der Europäischen Union verlagern, umso mehr Mittel müssen
#1170
auch bereitgestellt werden.
#1171
Statt sich um die großen Zukunftsaufgaben zu kümmern, achten die nationalen Regierungen im Wesentlichen darauf, dass sie den Anteil ihres Landes am gemeinsamen Budget wieder zurückerstattet bekommen.
#1172
Dabei bieten gemeinsame Projekte, gemeinsame Beschaffung
#1173
und das Zusammenlegen von 28 Behörden auch erhebliche Einsparpotenziale.
#1174
Wir sprechen uns dafür aus, den EU-Haushalt deutlich zu vergrößern, damit zum Beispiel die Sozialoder Energieunion adäquat finanziert werden und automatische Stabilisatoren die Wirtschafts- und Währungsunion gegen Krisen absichern.
#1175
Wir fordern einen EU-Haushalt in Höhe von 1,3 Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts, damit die Europäische Union die ihr bereits heute übertragenen Aufgaben sachgerecht erfüllen kann.
#1176
Wenn die europäische Ebene nach und nach mehr Verantwortung übernehmen soll, dann muss das Volumen des EU-Finanzrahmens entsprechend den zu erfüllenden Aufgaben wachsen.
#1177
In dem Maße, wie die EU eigene Einnahmequellen erschließt, reduzieren sich die nationalen Beiträge.
#1178
Der Mehrjährige Finanzrahmen der EU sollte an die Legislaturperiode des Europäischen Parlaments angeglichen und nicht länger davon unabhängig in 7-Jahres-Zyklen verabschiedet werden.
#1179
Wir wollen die gesamten Einnahmen und Ausgaben des Mehrjährigen
#1180
Finanzrahmens an übergeordneten Politikzielen und internationalen Vereinbarungen ausrichten, wie den Zielen der Vereinten Na tionen für nachhaltige Entwicklung und dem Pariser Klimaabkommen.
#1181
Mit einem verpflichtenden Nachhaltigkeits-Check wollen wir anhand
#1182
von fest definierten Nachhaltigkeitskriterien die einzelnen Haushaltslinien darauf hin prüfen, ob sie einen Beitrag dazu leisten, diese Ziele zu erreichen. Ein erheblicher Teil des EU-Haushaltes muss für
#1183
die aktive Bekämpfung der Klimakatastrophe reserviert werden und
#1184
darf nicht in fossile Energien fließen.
#1185
Ab 2021 wird Großbritannien nicht mehr in den EU-Haushalt


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