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vom 05.09.2026 PDF
#1105
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Erhalten, was uns erhält
#1106Wer GRÜN wählt, stimmt für
#1107ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika, Körper- und
#1108Pflegeprodukten
#1109eine europäische Plastiksteuer
#1110verbindliche Mehrwegquoten
#1111ein EU-weit einheitliches Pfandsystem für Einweggetränkeflaschen
#1112Stärken, was uns zusammenhält
#11132 STÄRKEN, WAS UNS
#1114ZUSAMMENHÄLT:
#1115DIE WIRTSCHAFTS-,
#1116WÄHRUNGS- UND SOZIAL UNION VERTIEFEN
#1117Jede*r Europäer*in soll sich frei entfalten können.
#1118Niemand wird zurückgelassen.
#1119Es geht fair und gerecht zu.
#1120Diesen Anspruch haben wir an Europa. Alles in allem hat die Europäische Union den Wohlstand
#1121auf dem Kontinent vergrößert.
#1122Aber Anspruch und Wirklichkeit passen nicht zusammen.
#1123Die Lebensverhältnisse zwischen den Mitgliedstaaten, zwischen Nord und Süd, Ost und West, klaffen auseinander.
#1124Genauso ist es innerhalb der einzelnen Länder. Und die ökonomische
#1125Globalisierung macht es immer schwieriger, soziale Gerechtigkeit zu
#1126organisieren.
#1127Etwa wenn große Konzerne versuchen, Staaten gegeneinander auszuspielen, und die Länder in einen Wettbewerb um die niedrigsten Steuern und die niedrigsten Löhne geraten. Oder wenn
#1128Unternehmen und Vermögende sich ihrer Verantwortung für das
#1129Gemeinwesen mehr und mehr entziehen oder erst gar nicht stellen.
#1130Diese Situation wird nun noch verschärft, weil die Digitalisierung die Art, wie wir leben und arbeiten, radikal verändern wird.
#1131In den letzten Jahren und Jahrzehnten war in der Europäischen
#1132Union sowie in vielen Mitgliedstaaten die Auffassung vorherrschend,
#1133dass die Ökonomie Vorrang vor dem Politischen hat, dass Regeln und
#1134Eingriffe in den freien Markt schädlich sind, dass es nur vom Willen
#1135und Vermögen des Einzelnen abhängt, ob sie oder er glücklich wird.
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