Dokument lesen
-
vom 05.09.2026 PDF
#1010
Fenster schließen und zurück
Wir machen uns stark für eine nachhaltige EU-Fischereipolitik
#1011und für ein Netzwerk von gut überwachten Meeresschutzgebieten in ganz Europa.
#1012Unsere Meere müssen geschützt und die Überfischung muss gestoppt werden.
#1013Nur die nachhaltige Bewirtschaftung von Fischbeständen gibt der Fischerei eine Zukunft.
#1014Um der katastrophalen Plünderung der Meere und der Fischbestände Einhalt zu gebieten, reichen kosmetische Korrekturen der EUFischerei politik nicht aus.
#1015Fangquoten müssen verbindlich an wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtet werden, statt rein politisch festgelegt zu werden.
#1016Wir wollen die schädlichen Fischereisubventionen beenden und fordern wirksame, lückenlose Fischereikontrollen sowie scharfe Sanktionen beispielsweise bei Verstößen gegen die Anlandepflicht für Beifang.
#1017Die Tiefseefischerei und besonders umweltschädliche Fangmethoden wollen wir gänzlich verbieten.
#1018Ein Leerfischen der Meere für unseren Konsum lehnen wir Erhalten, was uns erhält
#1019ab. Wie wollen Alternativen zur Stellnetz- und Schleppnetz fischerei
#1020voranbringen, um die Umwelt- und Tierschutzschäden zu minimieren.
#1021Diese Alternativen können ökologische Aquakulturen sein, technische Verbesserungen, die Beifänge minimieren, oder alternative Fangmethoden.
#1022Funktionierende Alternativen wollen wir zum europäischen Standard erklären.
#1023Wer GRÜN wählt, stimmt für
#1024ambitionierten Tierschutz von der Landwirtschaft bis zu
#1025Heimtieren
#1026eine Ausstiegsstrategie für das Ende von Tierversuchen
#1027eine EU-Fischereipolitik, die unsere Fischbestände erhält
#10281.7 EUROPA VOM PLASTIKMÜLL
#1029BEFREIEN
#1030Unser Ziel ist ein Europa ohne Plastikmüll, mit sauberen Meeren, einem reichhaltigen Fischbestand und einer Natur ohne Müll. Die Realität
#1031sieht bedrückend anders aus: In den Ozeanen schwimmen Plastikmüllteppiche von der Größe Mitteleuropas.
#1032Auch unsere Flüsse und Böden leiden unter der zunehmenden Vermüllung.
#1033Wenn wir jetzt nicht radikal umsteuern, wird es 2050 mehr Plastik als Fische im Meer geben.
#1034Inzwischen findet sich Mikroplastik sogar in der Arktis und im Gletschereis – obwohl dort nahezu keine Menschen leben.
#1035Ein erster Schritt dagegen ist ein Verbot von Mikroplastik in
#1036Kosmetika, Körper- und Pflegeprodukten.
#1037Denn Mikroplastik schadet nicht nur den Fischen, sondern kann möglicherweise auch für unsere Gesundheit schädlich sein. Mikroplastik wurde schon in Salz,
#1038Bier und Mineralwasser nachgewiesen.
#1039Welche giftigen Plastikzusätze wir dadurch zu uns nehmen, weiß bisher niemand genau.
#1040Erhalten, was uns erhält
Fenster schließen und zurück
Anzeige: