Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 05.09.2026 PDF
#993
Erhalten, was uns erhält
#994
Das Verbot von Tierversuchen in der Kosmetik muss konsequent umgesetzt und auf weitere Produkte und andere Bereiche, wie zum Beispiel die Chemikalienprüfung, ausgeweitet werden.
#995
Zusätzlich benötigen wir eine verbindliche Ausstiegsstrategie aus
#996
den Tierversuchen sowie eine verstärkte Förderung für die Erforschung von Alternativen.
#997
Bestehende Alternativen sind anzuwenden.
#998
Auch Haus- und Straßentiere müssen in Europa ein würdiges Leben haben. Wir fordern ein Ende der Tötung von streunenden
#999
Katzen und Hunden. Stattdessen müssen öffentliche und private
#1000
Maßnahmen der Geburtenkontrolle, etwa die Kastration, gestärkt
#1001
werden.
#1002
Auch eine verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen wollen wir einführen.
#1003
Wildtiere, ihre Habitate und Zuggebiete wollen wir besonders schützen.
#1004
Hierfür sind internationale Arten- und Naturschutzabkommen konsequent umzusetzen.
#1005
Wir wollen illegalen Wildtierhandel in Europa bekämpfen und den Import von Wildtieren und -pflanzen in die EU besser regulieren. So wollen wir die
#1006
Instrumente internationaler Artenschutzabkommen (zum Beispiel
#1007
CITES) stärken und zielgerichteter sowie schneller anwenden. Für
#1008
Arten, die selbst in zoologischen Gärten nicht art- und anspruchsgemäß gehalten werden können, wollen wir den Import beenden, internationale Arterhaltungszuchtprogramme jedoch ermöglichen.
#1009
Fischbestände schützen
#1010
Wir machen uns stark für eine nachhaltige EU-Fischereipolitik
#1011
und für ein Netzwerk von gut überwachten Meeresschutzgebieten in ganz Europa.
#1012
Unsere Meere müssen geschützt und die Überfischung muss gestoppt werden.
#1013
Nur die nachhaltige Bewirtschaftung von Fischbeständen gibt der Fischerei eine Zukunft.
#1014
Um der katastrophalen Plünderung der Meere und der Fischbestände Einhalt zu gebieten, reichen kosmetische Korrekturen der EUFischerei politik nicht aus.
#1015
Fangquoten müssen verbindlich an wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtet werden, statt rein politisch festgelegt zu werden.
#1016
Wir wollen die schädlichen Fischereisubventionen beenden und fordern wirksame, lückenlose Fischereikontrollen sowie scharfe Sanktionen beispielsweise bei Verstößen gegen die Anlandepflicht für Beifang.
#1017
Die Tiefseefischerei und besonders umweltschädliche Fangmethoden wollen wir gänzlich verbieten.
#1018
Ein Leerfischen der Meere für unseren Konsum lehnen wir Erhalten, was uns erhält
#1019
ab. Wie wollen Alternativen zur Stellnetz- und Schleppnetz fischerei
#1020
voranbringen, um die Umwelt- und Tierschutzschäden zu minimieren.
#1021
Diese Alternativen können ökologische Aquakulturen sein, technische Verbesserungen, die Beifänge minimieren, oder alternative Fangmethoden.
#1022
Funktionierende Alternativen wollen wir zum europäischen Standard erklären.
#1023
Wer GRÜN wählt, stimmt für


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