Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 03.06.2026 PDF
#933
Die Reduzierung von CO 2 -Emissionen im Bereich der Industrie muss über CO 2 -mindernde Technologie vorangetrieben wer den.
#934
Klimapolitik ist Standortpolitik.
#935
Der CO 2 -Emissionspreis soll sich marktwirtschaftlich durch einen weltweit vereinbarten und stringent angelegten Emissionshandel (ETS) bilden.
#936
Die international völ kerrechtlich verbindlich (zum Beispiel im Rahmen des Paris-Nachfolgeprozesses) zu vereinbarende und entsprechend der Klimaziele zu reduzierende Menge der Zertifikate ist die Steuergröße.
#937
Sinnvoller weise sollten die fossilen Primärenergieträger „an der Quelle“ belastet werden.
#938
Internationale Sekto ren wie Luftverkehr und Schifffahrt sind mit einzuschließen.
#939
Wettbewerbsverzerrungen etwa bei den Energiepreisen, die durch einseitige nationale oder EU-weite Regelungen entstehen, werden so ver mieden.
#940
Eine Ausdehnung des im Energiesektor bereits gut funktionierenden Europäischen Emissionshandels Systems (EU ETS) auf die Sektoren Mobilität/Transport und Wärme beziehungsweise Kälte sowie lang fristig auf Forst- und Landwirtschaft wäre dafür ein notwendiger erster Schritt, allerdings noch nicht die endgültige Lösung, die weltweit sein muss.
#941
Andere, sektorale Maßnahmen wie die CO 2 Abgasgrenzwerte werden somit obsolet und können abgeschafft werden.
#942
Ein weltweiter Emissions handel kann schnell vorangebracht werden, indem wir zunächst die bereits bestehenden Systeme wie zum Beispiel in Kalifornien und China miteinander, aber auch mit Branchensystemen und vor allem mit dem EU ETS verknüpfen.
#943
Dort, wo den Grundstoff-Industrien physikalische Grenzen zur Vermeidung von Treibhausgasen gesetzt sind, müssen Kompensationen zur Erhaltung dieser ersten Glieder in der industriellen Wertschöpfungskette erfolgen.
#944
Dies dient auch zur Verhinderung von „Carbon Leakage“ und gegebenenfalls zur Vermeidung der Deindustrialisierung unserer Wirtschaft.
#945
Zugleich fordern wir die Abschaffung der Stromsteuer, da sie für die angestrebte CO 2 -Einsparung nicht die benötigte Len kungswirkung entfaltet.
#946
Unsere Politik setzt auf Innovationen: Die besten und am meisten akzeptierten Technologien sollen sich am Markt durchsetzen
#947
Wir Freie Demokraten geben marktwirtschaftlichen Mechanismen und Anreizen den Vorrang vor Ge und Verboten.
#948
Jede gesellschaftlich akzeptierte und wirtschaftliche Technologie, die Emissionen redu ziert beziehungsweise vermeidet, bringt uns dem Ziel ein Stück näher und ist daher willkommen.
#949
Hier für ist die Förderung europäischer Forschungsprojekte unabdingbar.
#950
Wir wollen den Erfindungsreich tum der Ingenieurinnen und Ingenieure, der Programmierinnen und Programmierer sowie der Start up-Gründerinnen und -Gründer nutzen für den Wettbewerb um die effektivsten Lösungen, die wirt schaftlich sind und Umwelt und Klima schützen.
#951
Diversität von Kraftstoffen
#952
Wir Freie Demokraten setzen uns für innovative Mobilität ein.
#953
Dazu gehören neben neuen Antriebs formen auch die Kraftstoffe für Fahrzeuge und Schiffe.
#954
Denn fossile Brennstoffe wie Öl neigen sich auf lange Sicht dem Ende zu.
#955
Ob mit Batterie, Gas, Methanol oder Wasserstoff: Es gibt vielfältige Möglich keiten, wie wir in Zukunft fossile Treibstoffe ersetzen können.
#956
Die Verbreiterung der Energieträgerba sis trägt entscheidend dazu bei, einen Wettbewerb zu schaffen.
#957
Dazu benötigen wir neben der Technik ein flächendeckendes und europaweites Tankstellensystem, welches eine Diversität von Kraftstoffen anbietet, sowie die Anrechenbarkeit von allen CO 2 -neutralen Kraftstoffen auf Flottenziele für Pkw und Lkw.
#958
Somit ermöglichen wir einen fairen Wettstreit um die Technologie der Zukunft.
#959
Ein Europa, das rechnen kann
#960
Der Euro als europäisches Projekt ist eine historische Errungenschaft.
#961
Im Alltag bringt er viele Vorteile sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Wirtschaft.
#962
Doch noch immer steht die Währungsunion vor großen Herausforderungen.
#963
Die Euro-Staaten müssen die Lehren aus der Krise ziehen und das Vertrauen für die Zukunft wiederherstellen.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: