Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.06.2026 PDF
#741
Das ist ein großer Gewinn für jede Einzelne und jeden Einzelnen sowie die gesamte europäische Wirtschaft.
#742
Wenn wir es schaffen, Probleme wie Staus, kaputte Straßen, fehlende Verbindungen sowie ungleiche Wettbewerbsbedingungen zu lösen und zugleich die Potentiale der Digitalisierung nutzen, können wir unsere Mobilität noch gewaltig steigern. Gehen wir es an!
#743
Bezahlbare Mobilität
#744
Wir Freie Demokraten setzen uns für eine bezahlbare Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger im Europäischen Binnenmarkt ein.
#745
Dabei wollen wir alle Verkehrsträger nach ihren Stärken einsetzen und nicht einzelne Verkehrsträger bevorzugen.
#746
Jeder Verkehrsträger wird gebraucht, muss so gut es geht optimiert werden und sollte im Regelfall von den Nutzern und Nutznießern finanziert werden.
#747
Im Eu ropäischen Binnenmarkt benötigen wir ein durchgehendes Netz von Verkehrswegen (TEN-V), bei dem vor allem Engpässe auf den Hauptachsen schnell beseitigt, intermodale Hubs sowie parallel eine Infra struktur für alternative Energien aufgebaut und der Instandhaltungsrückstau aufgelöst werden.
#748
Pla nungszeiträume für Infrastrukturvorhaben müssen deutlich verkürzt und Anwohner frühzeitig einbe zogen werden.
#749
Um Mobilität für Berufspendler, Auszubildende und Studierende grenzübergreifend zu verbessern, wollen wir uns für bessere und einfachere grenzübergreifende Tarife der Verkehrsver bünde einsetzen.
#750
Chancen der Digitalisierung im Verkehrswesen nutzen/intelligente Verkehrssysteme und Mobilität Wir Freie Demokraten wollen die Chancen der Digitalisierung im Verkehrswesen europaweit nutzen – für die Erhöhung von Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit.
#751
Dazu gehört insbeson dere auch die Förderung innovativer autonomer Systeme auf Schiene, Wasserwegen, Straße und in der Luft, inklusive Drohnen und Hyperloops.
#752
Für eine erfolgreiche Umsetzung ist eine digitale Vernet zung aller Verkehrsteilnehmer auf offenen, standardisierten Plattformen mit einheitlichen Schnittstel len erforderlich.
#753
Wir unterstützen das zunehmende Sharing von Fahrangeboten und die Entwicklung von „Mobility-on-Demand“-Angeboten, in Ballungszentren sowie auch im ländlichen Raum.
#754
Dazu wol len wir etwa auch Park-and-Ride-Systeme stärker fördern.
#755
Innovation statt Belastung der Verkehrsteilnehmer
#756
Wir Freie Demokraten lehnen immer weitere Steuererhöhungen und Abgaben oder andere Belastun gen der Verkehrsteilnehmer aus vorgeschobenen Gründen ab.
#757
Den Stau bekämpft man nicht mit einer Stau-Maut, und CO 2 -Emissionsreduzierungen erreicht man nicht mit immer schärferen Verboten, son dern mit der Ausweitung des Emissionshandels auf den Verkehr.
#758
Damit werden Anreize für eine Flot tenerneuerung und den Einsatz emissionsärmerer und sparsamerer Fahrzeuge gesetzt, sodass sich die effizienteste Lösung durchsetzt.
#759
Auch im Luftverkehr und in der Schifffahrt setzen wir uns für einen globalen Emissionshandel ein, da er in allen Bereichen benötigt wird.
#760
Wir begrüßen die Entwicklung globaler Emissionshandelssysteme durch die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) im Luft verkehr und die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) im Schiffsverkehr.
#761
Ein erstes Beispiel für globalen Klimaschutz könnte die weltweite ICAO-Selbstverpflichtung der Luftfahrtindustrie sein, sämtliche Akteure in den ICAO-Klimazertifikatehandel ab 2021 einzubeziehen.
#762
Millionen Fahrerinnen und Fahrer von Dieselfahrzeugen werden europaweit durch bestehende und drohende Fahrverbote in ihrer Mobilität eingeschränkt und leiden finanziell unter der Entwertung ihrer oft nur wenige Jahre alten Fahrzeuge.
#763
Handwerker und Gewerbetreibende müssen befürchten, ihren Geschäften bald nicht mehr in gewohnter Weise nachgehen zu können.
#764
Ursache ist der europäische Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid, der erhebliche Zweifel an seiner wissenschaftlichen Be gründbarkeit aufkommen lässt.
#765
Deshalb fordern wir im Rahmen einer Evaluierung der EU Luftqualitätsrichtlinie 2008/50/EG, den Jahresmittelgrenzwert von 40 Mikrogramm zum Schutz der menschlichen Gesundheit im Hinblick auf neuere medizinische Erkenntnisse auf den Prüfstand zu neh men.
#766
Angesichts der auch in der Öffentlichkeit geäußerten Zweifel von Fachmedizinern, ob diesem Grenzwert wissenschaftlich belastbare medizinische Erkenntnisse zugrunde liegen, sind diese Ein schätzungen vor Ergreifen ordnungspolitischer Maßnahmen ergebnisoffen zu überprüfen.
#767
Zudem fehlt es an klaren EU-Vorgaben zur Luftschadstoffqualitätsbestimmung, die Messergebnisse und Resultate von Luftqualitätsprognosen europaweit vergleichbar machen.
#768
Daher fordern wir auf europäischer Ebene ein Moratorium zur Aussetzung der Luftqualitätsrichtlinie, um die notwendigen Maßnahmen zur Luftreinhaltung in einem geordneten Verfahren umsetzen zu können und damit Fahrverbote zu vermeiden.
#769
Wir fordern ein klares Regelwerk für eine europaweit vergleichbare Luftqualitätsbestim mung.
#770
Europaweit faire Wettbewerbsbedingungen, vor allem im Luft- und Schienenverkehr Wir Freie Demokraten fordern europaweit faire Wettbewerbsbedingungen insbesondere im Luft- und Schienenverkehr, der durch staatliche Beteiligungen massiv verzerrt wird.
#771
Schieneninfrastruktur muss europaweit diskriminierungsfrei für alle Bahnen im Personen- und Güterverkehr zur Verfügung gestellt werden.


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