Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.06.2026 PDF
#630
Er schafft Grundlagen für Beschäftigung und Einkommen.
#631
Waren und Produkte aus aller Welt sind Normalität geworden.
#632
Sie bereichern unseren Alltag.
#633
Nutzen wir diese Chancen!
#634
Verteidigung der liberalen Welthandelsordnung und der Welthandelsorganisation (WTO) Wir Freie Demokraten wollen auf Regeln basierenden Freihandel, und zwar möglichst weltweit.
#635
Die Liberalisierung der Märkte für Güter und Dienste seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat der Menschheit Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität gebracht.
#636
Sie hat auch zum globalen Frieden einen wichti gen Beitrag geleistet, nicht zuletzt durch immer engere Handelsbeziehungen zwischen früheren Fein den.
#637
Diesen Weg wollen wir fortsetzen, und zwar im Rahmen des multilateralen Regelwerks der Welt handelsorganisation (WTO), das sich bewährt hat.
#638
Nationale Alleingänge und Willkürzölle lehnen wir ab.
#639
Wir treten diesem Trend entschieden entgegen – durch Verteidigung der liberalen Regeln der WTO.
#640
Dazu gehört auch, dass die Europäische Union gegen allfällige Verletzungen dieser Regeln klagen und verklagt werden kann und nach Autorisierung durch die WTO – als Ultima Ratio – angemessene Ge genmaßnahmen ergreift.
#641
Außerdem wollen wir die WTO als zentralen Ort zur Schaffung eines fairen und regelbasierten globalen Welthandelssystems mit einem effektiven System der Streitbeilegung stärken.
#642
Dafür halten wir die WTO-Reform für überfällig, um notwendige Regelungen für das 21. Jahr hundert zu schaffen.
#643
Der Prozess der Reform der WTO muss transparent und inklusiv sein.
#644
Den Wohlstand in Europa fördern, durch mehr Freihandel
#645
Wir Freie Demokraten bekennen uns zum regelbasierten Freihandel als Grundlage internationaler Han delsbeziehungen und streben daher langfristig eine weltweite Freihandelsordnung im Rahmen der WTO an.
#646
Unabhängig davon unterstützen wir weiterhin den Abschluss bilateraler Handelsabkommen, treten aber für modernere und transparentere Freihandelsabkommen ein.
#647
Sie sollten starke Kapitel zur nachhaltigen Entwicklung enthalten, die mit den Partnerländern umgesetzt und überwacht wer den.
#648
Dabei sehen wir die Weiterentwicklung solcher bilateralen Abkommen auch unter dem Blickwin kel einer späteren Überführung in eine weltweite Freihandelsordnung.
#649
Die umfassenden Verträge mit Kanada (CETA) und mit Japan (JEFTA) sowie die laufenden Verhandlungen über ein Investitionsabkom men mit China sind dafür positive Beispiele.
#650
Ein entsprechender Vertrag mit den Vereinigten Staaten ist zwar bisher nicht zustande gekommen, bleibt aber ein großes liberales Ziel.
#651
Auch mit dem Vereinig ten Königreich sollte nach dem Brexit, den wir Freie Demokraten bedauern, ein umfassendes Freihan delsabkommen avisiert werden.
#652
Verträge dieser Art erlauben eine vertiefte Integration, die das wirt schaftliche Zusammenwachsen erleichtert und fördert.
#653
Dies gilt vor allem mit Blick auf nationale Re gulierungen und Produktstandards, deren Bedeutung in einer technisch komplexen Welt zunimmt.
#654
Freihandelsverträge sollten die Möglichkeit enthalten, dass auch andere Länder sich ihnen anschlie ßen.
#655
Die Europäische Union (EU) als weltweit größter Markt und international einheitlich auftretender Akteur hat dabei eine besondere Verantwortung, auf Augenhöhe gegenüber Entwicklungsländern auf zutreten.
#656
Strafzölle der EU zur Erzwingung des Abschlusses von Freihandelsverträgen mit Entwick lungsländern lehnen wir daher ab.
#657
Freihandelsabkommen sollten so angelegt sein, dass sie „EU-only“ sind, also nur Bereiche umfassen, für die die EU alleine zuständig ist.
#658
Dann können diese Abkommen durch Rat und Parlament verabschiedet werden.
#659
Beide geben diesen Abkommen hinreichend Legiti mität.
#660
Für einen multilateralen Investitionsgerichtshof


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