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vom 03.09.2026 PDF
#594
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Mainstreaming und Gender Budgeting in allen Bereichen. Wir streben
#595die Aufwertung des derzeit nur beratenden Gleichstellungsausschusses
#596im Europäischen Parlament an.
#597Durch etablierte und formelle Strukturen kann die Gleichstellungspolitik europaweit ins Zentrum geholt werden.
#598Wir werden die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020 dazu nutzen,
#599die EU-Gleichstellungspolitik deutlich voranzubringen.
#600Denn unser Ziel bleibt eine aktive Gleichstellungspolitik, die Wahrung der Frauenrechte und die Beseitigung struktureller Diskriminierung.
#601Jede Frau hat ein Anrecht auf gesundheitliche Vorsorge, medizinische Information und sexuelle Aufklärung, auf Zugang zu Verhütung und auf eine gute, zeitgemäße medizinische Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt. Keine
#602Frau darf gezwungen werden, gegen ihren Willen ein Kind auszutragen.
#603Die Gleichstellung gehört zu den Grundwerten der Europäischen Union
#604und zum Grundpfeiler der europäischen Identität.
#605Das gleiche gilt für die Rechte und die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Intersexuellen und queeren Personen.
#606Auch hier sind gesellschaftliche Errungenschaften des Respekts, der AnV.
#607Weiter Vorwärts mit der Gleichstellung
#608V. Weiter Vorwärts mit der Gleichstellung
#609erkennung und der Gleichstellung in Gefahr.
#610Für uns sind die Freiheit der sexuellen Orientierung, die geschlechtliche Selbstbestimmung und
#611der Schutz vor Diskriminierung universelle Menschenrechte, die überall in Europa nicht nur auf dem Papier, sondern in der politischen und gesellschaftlichen Praxis gewahrt sein müssen.
#612Niemand darf vorschreiben, wie ein Mensch zu sein und auszusehen hat oder mit wem jemand in
#613Partnerschaft zusammenleben will.
#6141. Lohnlücke und Rentenlücke schließen
#615Frauen müssen endlich den gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit wie ihre männlichen Kollegen bekommen. Sie haben ein Recht
#616auf die gleiche soziale Sicherheit. Auch muss die partnerschaftliche
#617Vereinbarkeit von Familie und Beruf im 21. Jahrhundert in Europa eine
#618Selbstverständlichkeit sein.
#619Doch Frauen verdienen derzeit europaweit im Durchschnitt 16% weniger als Männer.
#620Auch die Altersarmut ist weiblich: Frauen bekommen in Europa 37% weniger Rente als Männer.
#621Diese Lücken zwischen Frauen und Männern müssen geschlossen werden. Eine
#622faire und partnerschaftliche Aufteilung zwischen Männern und Frauen
#623von Betreuungs-, Pflege- und Erwerbsarbeit muss selbstverständlich sein.
#624Was wir machen:
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