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vom 03.09.2026 PDF
#557
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3. Eine europäische Identität durch Kultur fördern
#558Europa ist für uns eine kulturelle Vielfalt.
#559Die Kultur- und Medienförderung der Europäischen Union ergänzt die Kultur- und Medienpolitik der Mitgliedsstaaten.
#560Sie fördert ihre kulturelle Vielfalt und vermittelt zugleich den Wert einer europäischen Identität.
#561Wir wollen die europäische Kulturpolitik insbesondere dahingehend weiter stärken, dass sie die kulturelle Vielfalt für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erlebbar und erfahrbar macht.
#562Was wir machen:
#563Ein „Europäischer Kulturscheck“ für Jugendliche: Wir wollen, dass junge Menschen kritisch Denken, ihre eigenen Ideen entwickeln.
#564Der Zugang zu Kultur hilft, um unabhängig und kreativ denken zu
#565IV. Freiheit schützen und auf die jugend bauen
#566können. Deshalb wollen wir vor allem für sozial benachteiligte
#567Jugendliche mit einem Gutschein-System den Zugang zu Kultureinrichtungen erleichtern.
#568Mit der Fortsetzung des erfolgreichen Programms „Kreatives
#569Europa“ bis 2027 möchten wir die grenzüberschreitende europäische Kultur weiter fördern.
#570Wir setzen uns daher für die Verdopplung der Projektmittel ein.
#571Nicht zuletzt wollen wir den Kulturanteil im EU-Haushalt insgesamt deutlich steigern.
#572Soziale Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern in ganz
#573Europa: Nach dem Vorbild der deutschen Künstlersozialkasse
#574sollen Mindeststandards für ein Unterstützungssystem vereinbart werden, um Armut und prekäre Lebensverhältnisse im Alter für Künstlerinnen und Künstler zu verhindern.
#575Die Buchpreisbindung schützen, sie ist nicht verhandelbar. Sie
#576ist in vielen Mitgliedstaaten die Gewähr für ein vielfältiges Literaturprogramm, das nicht nur auf Bestseller verkürzt wird.
#577Sie sichert qualitativen Wettbewerb zwischen kleinen Buchläden
#578auch auf dem Land mit monopolistischen Verkaufsplattformen
#579im Internet.
#580Schutz und Erhalt der kulturellen Identität, des kulturellen
#581Erbes und eine aktive Geschichtspolitik. Hierzu starten wir eine
#582europäische Strategie auch mit Blick auf die Brüche in der Geschichte Europas und zur Aufarbeitung europäischer Kolonialgeschichte, um sie zu vermitteln und für die Zukunft daraus zu lernen.
#583Das Goethe-Institut soll sich strukturell gegenüber europäischen Partnern und der Zivilgesellschaft weiter öffnen und neue Knotenpunkte gemeinsam mit Institutionen der Gastländer
#584aufbauen.
#585Auch mit Blick auf die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 setzen wir auf den Beitrag von Kultur und Bildung.
#586Mädchen und Frauen müssen selbst über ihren Lebensweg können frei von Gewalt, Sexismus und Diskriminierung. Lange Zeit hat Europa das
#587Tempo vorgegeben für die Gleichstellung von Frauen. Heute formieren
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